„Diese Krise trifft die Ärmsten der Armen“

Anna Cavazzini kämpft im Europäischen Parlament für Globale Gerechtigkeit. Eine faire Handelspolitik und die Zusammenarbeit mit dem Globalen Süden beschäftigen sie schon lange. Vor ihrer Zeit im Europaparlament hat Anna im Auswärtigen Amt, bei den Vereinten Nationen, bei Campact und Brot für die Welt gearbeitet. Mit uns spricht sie über internationale Solidarität in Krisenzeiten.

Solidarität in Zeiten von Corona

Solidarität in Krisenzeiten bedeutet auch Verzicht. Eigene Bedürfnisse müssen hinter das Gemeinwohl gestellt werden – ein Kraftakt für uns alle. Aber wir dürfen jetzt nicht den Fehler machen, gesellschaftliche Solidarität und persönliche Freiheit gegeneinander auszuspielen, meint Andreas Lob-Hüdepohl.

Zusammenhalten in der Krise

Die Coronavirus-Pandemie stellt die Welt auf eine harte Probe. Es ist eine herausfordernde Zeit, die uns allen viel abverlangt – persönlich und gesellschaftlich. Unser Zusammenhalt ist in dieser Krise unser größter Trumpf. Deshalb wollen wir gerade in Zeiten des Abstandhaltens zusammenrücken und uns für Solidarität und Zusammenhalt stark machen.

Vorsicht vor den einfachen Antworten

Die Krawalle in Stuttgart haben uns alle schockiert und verunsichert. Doch die anschliessende Debatte drehte sich fast nur um den vermeintlichen Migrationshintergrund der Verdächtigen. Muhterem Aras meint, das leistet nicht nur gesellschaftlicher Spaltung Vorschub, sondern lässt auch das Wesentliche aus dem Blick: Was können wir tun, um jungen Menschen ein Gefühl der Zugehörigkeit zu geben?

Grüne Blätter 2/2020: Wir halten zusammen – auch mit Abstand

Die Corona-Pandemie hat nochmal verdeutlicht, wie wichtig Zusammenhalt in unserer Gesellschaft ist. Doch wie kann man nicht nur vor Ort, sondern auch global Solidarität und Zusammenhalt zeigen und leben? Und wie hält man die Balance zwischen Solidarität und der eigenen Freiheit. Diesen Fragen haben wir uns in der September-Ausgabe unserer Mitgliederzeitschrift gestellt.

Brand im Flüchtlingslager Moria: Die Zeit der Ausreden ist vorbei!

„Es ist eine humanitäre Katastrophe – und das nicht erst seit heute“, sagt Oliver Hildenbrand, Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Baden-Württemberg. Anlässlich des Brandes im Flüchtlingslager Moria auf Griechenland fordert er: „Wir müssen die Menschen in Sicherheit bringen und die Lager evakuieren.“

Mehr Innovation wagen: Engagement von Studierenden muss eingebunden werden

Anlässlich des Starts des Förderangebots „Lernbrücken“ erklärt unsere Landesvorsitzende Dr. Sandra Detzer: „Das Lernbrücken-Programm bleibt weit hinter dem Notwendigen zurück. Die Schulschließungen der vergangenen Monate haben die Schere zwischen starken und schwachen Schülerinnen und Schülern weiter geöffnet.“

Rohstoffe fair gewinnen, nachwachsend ersetzen und ambitioniert recyceln

Ob in Häusern, Smartphones oder unseren Autos. In allen unseren Alltagsdingen stecken Rohstoffe, und jeder von uns verbraucht täglich mehr. Darum ist es Zeit für eine grüne Rohstoffwende. Bei ihrer Rohstofftour im August beschäftigt sich Sandra Detzer damit wie wir Rohstoffe fair gewinnen, nachwachsend ersetzen und ambitioniert recyceln können.

Ein guter Tag für Bienen und Bauern

„Das Artensterben ist neben dem Klimawandel die größte ökologische Krise unserer Zeit“, warnt Winfried Kretschmann in seiner heutigen Rede im Landtag. Weltweit gehen Tag für Tag über 100 Tier- und Pflanzenarten für immer verloren. Auch unsere reiche Natur hier im Land ist bedroht. Sie braucht unseren Schutz. Denn zwei von fünf heimischen Arten sind gefährdet. Es summen immer weniger Bienen, es flattern immer weniger Schmetterlinge, es zwitschern immer weniger Vögel. In Baden-Württemberg haben wir bereits bisher die fortschrittlichsten Regeln zum Naturschutz in Deutschland. Mit dem heute beschlossenen Biodiversitätsgesetz gehen wir noch einen Schritt weiter.