Kandidat*innen

Herzensthema Asylpolitik

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Daniel Lede Abal

Wahlkreis 62 | Tübingen

Die Asylpolitik brachte den Landtagsabgeordneten Daniel Lede Abal zu den Grünen und ist bis heute sein Herzensthema. Der Vater zweier Töchter setzt sich im Wahlkreis mit Nachdruck für den Bau der Regionalstadtbahn Neckar-Alb ein.

Herzensthema Asylpolitik

„Mein Herzensthema ist ohne Frage die Asylpolitik“, sagt Daniel Lede Abal. Daraus folgt fast automatisch die Integrationspolitik – beides angesichts hoher Flüchtlingszahlen eine zentrale Herausforderung auch für Baden-Württemberg. „Wir Grüne stehen dafür, die Situation der Flüchtlinge zu verbessern und ihnen in unserem Land Perspektiven zu bieten“, sagt Lede Abal. Dafür will sich der Vater einer Tochter auch in den kommenden fünf Jahren mit Leidenschaft einsetzen. Seit 2011 sitzt er im Landtag und kandidiert jetzt erneut im Wahlkreis Tübingen.

Wie kam Lede Abal in die Politik? Es war das Atomthema – er wuchs in der Nähe des AKW Neckarwestheim auf; es war der beeindruckende Freiheitskampf der Bürgerinnen und Bürger der DDR; und es waren die feigen und menschenverachtenden Anschläge auf Flüchtlinge und türkische Familien in den 90er-Jahren. „Bei diesen Themen und mit meinen Positionen habe ich mich am besten bei den Grünen wiedergefunden.“ 1998 trat Lede Abal in Tübingen den Grünen bei.

Seine Motivation ist die Überzeugung, dass Veränderungen nicht von selbst kommen, sondern dass man dafür aktiv werden muss, sagt Daniel Lede Abal. „Und die Einsicht, dass wir heute zwar viele Rechte haben, aber die individuellen Freiheitsrechte gegenüber dem Staat immer wieder verteidigt werden müssen.“

Als Abgeordneter will sich der Sohn eines spanischen Vaters und einer deutschen Mutter auch dafür einsetzen, dass die Lebensqualität im ländlichen Raum erhalten bleibt. Deshalb macht er sich zum Beispiel für die Regionalstadtbahn Neckar-Alb stark, „weil wir nur so Mobilität verbessern und die Situation auf den verstopften Straßen entlasten können“. Wichtig ist für ihn auch die Lebensqualität im ländlichen Raum, die erhalten bleiben müsse, damit kleine Orte nicht ausbluten.

Besonders stolz ist der Tübinger darauf, dass die grün-geführte Landesregierung die Beteiligungs- und Mitspracherechte entscheidend gestärkt hat. „Die Glaubwürdigkeit der Politik lag mit der CDU und Stefan Mappus völlig am Boden – das haben wir nachhaltig zum Guten gewendet.“

GRÜN WÄHLEN FÜR KRETSCHMANN

Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg haben Sie nur eine Stimme. Damit wählen Sie Ihre Wahlkreiskandidat*in und gleichzeitig die Partei. Im Wahlkreis 62 | Tübingen heißt das: Wer Grün wählen will, wählt Daniel Lede Abal. Für das Grüne Wahlergebnis und die Anzahl der Mandate im Landtag zählen die Stimmen der Kandidat*innen aus dem ganzen Land zusammen. Und jede Stimme für die Grünen ist eine Stimme für Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Das baden-württembergische Wahlrecht kennt keine Listen, durch die Nachrücker*innen für die Abgeordneten festgelegt würden, die den Landtag vorzeitig verlassen. Deswegen werden in jedem Wahlkreis Ersatzkandidat*innen aufgestellt, die dieses Mandat gegebenenfalls übernehmen.

Wählen sie am 13. März 2016 in Ihrem Wahllokal oder schon vorher per Briefwahl. Ihre Briefwahlunterlagen können Sie auch ganz einfach online beantragen.

Ersatzkandidatin

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Cordula Rutz

Wahlkreis 62 | Tübingen

Cordula Rutz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Ländliche Strukturforschung an der Uni Frankfurt. Die Mutter von zwei Kindern saß im Jugendgemeinderat und im Gemeinderat Tübingen und ist aktuell Kreisrätin, ihre politischen Schwerpunkte liegen auf der Agrarpolitik, dem Naturschutz und der politischen Teilhabe.

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