Auf unserer Landesdelegiertenkonferenz (LDK) in Ludwigsburg wurde der geschäftsführende Landesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen Baden-Württemberg mit klarer Mehrheit bestätigt: Lena Schwelling und Pascal Haggenmüller wurden erneut als Landesvorsitzende gewählt, und auch künftig steht ihnen Lukas Weber als Schatzmeister zur Seite. Alle drei machten in ihren Reden deutlich, wofür wir Grüne stehen – und wohin wir gemeinsam wollen.
Lena Schwelling blickte auf 20 Jahre Engagement bei den Grünen zurück – angefangen mit 15 Jahren wegen der Folgen der Klimakrise, heute als Mutter mit noch stärkerem Blick auf die Zukunft:
„Ich stehe hier vor euch: Als Mama, als Kommunalpolitikerin und als eure Landesvorsitzende.“
Sie machte klar, warum Klimaschutz für sie kein abstraktes Ziel ist:
„Ich will nicht hinnehmen, dass mein Sohn und irgendwann meine Enkel in einer Welt leben, in der Kriege um Wasser geführt werden.“
Ihr Versprechen: Baden-Württemberg bleibt Vorreiter für Innovation und Nachhaltigkeit – mit Wasserstoff, Batterien, KI und der GreenTech-Allianz.
„Klimaschutz rechnet sich. Er macht uns unabhängig. Er schafft Arbeitsplätze.“

Pascal Haggenmüller richtete den Blick nach vorn:
„Ich möchte mit euch die nächste Landtagswahl gewinnen!“
Er erinnerte an 15 Jahre grüner Regierungsarbeit – von der Verkehrswende über den Ausbau der Erneuerbaren bis zum Nationalpark. Seine klare Botschaft für die kommenden Monate:
„Wir Grünen werden in diesem Wahlkampf für die Demokratie kämpfen! Wir werden alles dafür tun, dass der verlängerte Arm von Putin, Trump und Co in Baden-Württemberg keinen Fuß in die Tür bekommt.“
Und er betonte, was uns stark macht:
„Unser Erfolgsrezept ist unsere politische Breite: Wir bringen Menschen von der Klimaaktivistin bis zum Mittelständler an einen Tisch.“

Lukas Weber unterstrich die Bedeutung grüner Politik für Stabilität und Zukunft:
„In Hessen sehen wir seit zwei Jahren, wo es ohne uns Grüne hingeht: Ministerpräsident Rhein rühmt sich für das ‚härteste Genderverbot in Deutschland‘. In der Umsetzung heißt das: Die Schulverwaltung überprüft, ob Schulen irgendwo auf ihren Webseiten oder Social-Media-Posts verbotene Gendersternchen verwenden. Was für eine absurde Prioritätensetzung?“
Für Baden-Württemberg gilt:
„Wir lösen die Probleme in der Mitte, wir brauchen keinen Kulturkampf und keine Sprachpolizei!“
Er verwies zudem darauf, dass die Landespartei in den Landtagswahlkampf ein Rekordbudget investiert – möglich unter anderem durch eine Neuaufstellung des Fundraisings.

Als Partei gehen wir nun geschlossen und mit klarem Kompass in die Landtagswahl am 8. März. Wir kämpfen für den Schutz unseres Klimas und unserer Demokratie, ein erneuertes Aufstiegsversprechen, eine vielfältige Gesellschaft, gute Bildung und ein modernes, gerechtes Baden-Württemberg. Bis zum 8. März und darüber hinaus! Wir haben die Kraft, Baden-Württemberg weiter erfolgreich zu regieren – und wir haben mit Cem Özdemir den richtigen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten, um die Herausforderungen anzupacken.