Ob Klimaschutz, Mobilität, Bildung, Innovation oder demokratische Teilhabe – Baden-Württemberg hat sich unter Grüner Führung zu einem moderneren, nachhaltigeren und gerechteren Bundesland entwickelt. Die folgenden sieben Themen zeigen, wie konsequente Politik konkrete Verbesserungen für die Menschen im Land gebracht hat:
1. Klimaschutz mit internationaler Verantwortung
Seit dem Amtsantritt von Winfried Kretschmann als Ministerpräsident im Jahr 2011 hat Baden-Württemberg beim Klimaschutz spürbare Fortschritte erzielt. Während das Land 2010 noch rund 79,5 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente ausstieß, waren es 2024 nur noch 61,1 Millionen Tonnen – eine Reduktion um 23 Prozent. Im Vergleich zu 1990 konnten die klimaschädlichen Emissionen sogar um rund 32,9 Prozent gesenkt werden. Ein zentraler Hebel für diesen Erfolg ist der Ausbau der erneuerbaren Energien: Der Anteil regenerativer Quellen an der Bruttostromerzeugung wurde seit 2010 nahezu verdoppelt. Allein im ersten Halbjahr 2025 wurde knapp ein Gigawatt Solarenergie neu installiert. Auch bei der Windkraft geht es voran – mit fast 800 Anlagen im Betrieb und über 1.200 weiteren in Planung. Klimaschutz endet für uns nicht an Landesgrenzen. Gerade angesichts internationaler Rückschritte, ob durch die Trump-Regierung in den USA oder die neue schwarz-rote Bundesregierung, ist die Zusammenarbeit mit anderen fortschrittlichen Regionen weltweit entscheidend. Baden-Württemberg engagiert sich aktiv in der von uns initiierten Under2Coalition, unter anderem mit Kalifornien, und fördert gemeinsam mit Katalonien, Andalusien und Schottland den Ausbau von Wasserstofftechnologien. Auch auf europäischer Ebene setzen wir uns für den Green Deal der EU ein
2. Mobilität für alle – einfach, günstig und klimafreundlich
Mit dem JugendticketBW war Baden-Württemberg bundesweit Vorreiter für ein einfaches und bezahlbares Ticket für junge Menschen. Heute ist das Ticket in das Deutschlandticket integriert und bleibt dank der finanziellen Beteiligung von Land und Kommunen weiterhin besonders günstig: Für Schüler*innen, Studierende und Auszubildende bis zum 27. Lebensjahr kostet es nur rund 40 Euro im Monat und ist damit deutlich günstiger als das reguläre Deutschlandticket. Doch wir haben nicht nur die Preise gesenkt, sondern auch das Angebot verbessert: Der öffentliche Nahverkehr wurde in den letzten Jahren massiv ausgebaut, vereinfacht und attraktiver gestaltet. Städte profitieren von besserer Erreichbarkeit, und auch ländliche Räume sind heute deutlich besser angebunden – über 50 neue Regiobuslinien sind ein sichtbares Zeichen dafür. Im Regionalverkehr fahren unsere Züge häufiger und legen mehr Kilometer pro Jahr zurück als jemals zuvor in der Geschichte unseres Landes. Mit dem BW-Tarif, dem JugendticketBW und dem Deutschlandticket ist Bus- und Bahnfahren in Baden-Württemberg so einfach und günstig wie nie.
3. Naturschutz mit Weitblick
Mit dem Nationalpark Schwarzwald haben wir ein Naturschutzprojekt von bundesweiter Bedeutung realisiert. Der Park leistet nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz, sondern hat sich auch als Impulsgeber für nachhaltigen Tourismus und Regionalentwicklung etabliert. Ein weiterer Meilenstein im Bereich des Natur- und Artenschutzes ist das Biodiversitätsstärkungsgesetz, mit dem Baden-Württemberg neue Maßstäbe gesetzt hat. Die Artenschutzoffensive mit gezielten Programmen für Feldvögel, Amphibien und Insekten zeigt bereits messbare Erfolge. Zudem wurden Schutzgebiete nach Naturschutzrecht konsequent in die Verantwortung des Naturschutzes überführt. Mit dem Biosphärengebiet Südschwarzwald sowie der Erweiterung der Biosphärengebiete Schwarzwald und Schwäbische Alb hat das Land ein starkes Zeichen für den Erhalt und die Weiterentwicklung einer lebendigen Kulturlandschaft gesetzt.
4. Demokratie stärken – Beteiligung ermöglichen
Mit der Reform des Wahlrechts Baden-Württemberg, die das aktive Wahlalter für Landtagswahlen, Volksabstimmungen, Volksanträge und Volksbegehren auf 16 Jahre absenkt, ist ein Grüner Erfolg, für den wir lange gekämpft haben. Als starkes Signal für die politische Teilhabe von jungen Menschen wurde auch das passive Wahlalter bei Kommunalwahlen auf 16 Jahre gesenkt. 2021 hat Baden-Württemberg als bisher einziges Bundesland mit dem „Gesetz über die dialogische Bürgerbeteiligung“ eine gesetzliche Grundlage für informelle Beteiligungsformate geschaffen. Es ermöglicht Kommunen und staatlichen Institutionen, Bürger*innen per Zufallsauswahl zu dialogischen Beteiligungsverfahren einzuladen.
5. Nachhaltige Innovation als Motor für Wohlstand und Beschäftigung
Die grün-geführte Landesregierung setzt gezielt auf Zukunftstechnologien, um den Wohlstand von morgen zu sichern und Baden-Württemberg als führenden Innovationsstandort weiterzuentwickeln. Diese Haltung zeigt sich in vielen Bereichen: Baden-Württemberg investiert bundesweit am meisten in Forschung und Entwicklung – und nirgendwo arbeiten mehr Menschen in diesem Bereich. Das Ergebnis: Wir belegen den Spitzenplatz bei Patentanmeldungen, verfügen über die meisten Hochschulen in Deutschland und stellen sogar die meisten Exzellenzuniversitäten. Mit dem Ausbau des Cyber Valley in Tübingen zu einem der führenden KI-Forschungszentren Europas, dem Aufbau des Innovationsparks für Künstliche Intelligenz in Heilbronn und der Unterstützung des Start-ups Aleph Alpha bei der Entwicklung der generativen Sprach-KI „F13“ hat sich Baden-Württemberg als Hotspot für Künstliche Intelligenz etabliert. Auch in weiteren Zukunftsfeldern wie Quantentechnologie, Luft- und Raumfahrt oder grünem Wasserstoff legt das Land gezielt die Grundlagen für technologische Führerschaft und die Wirtschaft von morgen. Dass Innovation und Nachhaltigkeit dabei kein Widerspruch sind, zeigt der Blick auf die Beschäftigungsentwicklung: Seit dem Amtsantritt von Winfried Kretschmann im Jahr 2011 ist die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in Baden-Württemberg von rund 4 Millionen auf etwa 5 Millionen gestiegen. Eine Million zusätzliche Jobs sind das Ergebnis von 15 Jahren konsequenter, zukunftsorientierter Politik. Besonders deutlich wird dieser Erfolg im GreenTech-Sektor, der selbst in Krisenzeiten neue Arbeitsplätze geschaffen hat.
6. Bildungsgerechtigkeit made in the Länd
Seit dem Start der grün-geführten Landesregierung ist der Umfang der Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg kontinuierlich gestiegen. Heute arbeiten mehr als doppelt so viele Schulsozialarbeiter*innen an unseren Schulen wie damals. Ein klares Zeichen für unseren politischen Willen, Kinder und Jugendliche nicht nur fachlich, sondern auch sozial zu unterstützen. Denn immer wieder sind es Probleme im familiären Umfeld oder auf dem Pausenhof, die den schulischen Erfolg ausbremsen. Schulsozialarbeit hilft, solche Hürden frühzeitig zu erkennen und gezielt zu überwinden. Zusätzlich sorgt die sozialindexbasierte Ressourcensteuerung dafür, dass Grundschulen mit besonders vielen Kindern, die mit erschwerten Startbedingungen ins Leben gehen, mehr Geld und mehr Personal erhalten. So wird Bildung gerechter – und jedes Kind bekommt die Unterstützung, die es braucht.
7. Frühkindliche Bildung gestärkt – Sprachförderung ausgebaut
Seit 2011 hat Baden-Württemberg große Fortschritte bei der frühkindlichen Bildung gemacht. Die Zahl der Kinder in Kindertageseinrichtungen ist kontinuierlich gestiegen: Hatten 2011 rund 390.000 Kinder einen Betreuungsplatz, sind es heute über 510.000 – ein Plus von 23,5 Prozent. Parallel dazu wurde die Kindergartenförderung des Landes auf fast 1 Milliarde Euro erhöht. Nach Jahrzehnten des Stillstands war das eine echte Aufholjagd, auch wenn wir noch nicht am Ziel sind. Besonderes Augenmerk liegt auf der Sprachförderung: Mit dem Programm „SprachFit“ wird sichergestellt, dass jedes Kind mit Förderbedarf die notwendige Unterstützung erhält. Alle Kinder werden auf ihre sprachlichen Fähigkeiten getestet. Im Jahr vor der Einschulung erhalten diejenigen mit Bedarf ein intensives, verbindliches Sprachtraining. Für Kinder, die danach noch nicht über die nötigen Vorläuferqualifikationen verfügen, wird die „Juniorklasse“ eingerichtet. Zusätzlich gibt es zu Beginn der Grundschule zwei zusätzliche Sprachförderstunden für Kinder mit weiterem Bedarf. Nachdem der Bund die Förderung eingestellt hat, wurde das erfolgreiche Programm „Sprachkitas“ in Baden-Württemberg aus Landesmitteln fortgeführt. Es richtet sich vor allem an Einrichtungen mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil an Kindern mit sprachlichem Förderbedarf und setzt auf alltagsintegrierte Sprachförderung.