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Winfried Kretschmann ist erster grüner Ministerpräsident

12. Mai 2011. Dieser Tag wird in die Geschichtsbücher eingehen. Der Landtag von Baden-Württemberg hat mit Winfried Kretschmann den ersten grünen Ministerpräsidenten der Republik gewählt. Der Politikwechsel im Südwesten beginnt.

Die Grünen-Landesvorsitzenden Silke Krebs und Chris Kühn gratulieren Winfried Kretschmann zu seiner Wahl „Wir sind glücklich und stolz mit Winfried Kretschmann in Baden-Württemberg den ersten grünen Ministerpräsidenten überhaupt zu stellen. Er wird diese Aufgabe mit Leidenschaft und Augenmaß wahrnehmen. Das ist ein guter Tag für uns Grüne, vor allem aber ein guter Tag fürs Land. Denn Winfried Kretschmann wird mit seiner Politik des Gehörtwerdens die Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen und zusammenführen.“ Mit dem neuen Regierungschef ziehe Klarheit, Zuverlässigkeit, Besonnenheit und politische Vernunft in die Villa Reitzenstein ein.

Die neue Landesregierung werde einen Politikwechsel einleiten und das Land voranbringen. „Grün-Rot wird für bessere Bildungschancen für alle Kinder, für eine echte Energiewende weg vom Atom und hin zu Erneuerbaren, für mehr Bürgerbeteiligung und direkte Demokratie und für eine ökologische Modernisierung unserer Wirtschaft und die Jobs der Zukunft sorgen. Kurz und gut: Die neue grün geführte Landesregierung wird gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern ein neues – ein ökologisches, soziales, erfolgreiches und weltoffenes – Baden-Württemberg möglich machen“, sagte Chris Kühn.

Donnerstag, 12. Mai 2011

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Karl S.

Sonntag, 22-05-11 22:15

Ich freue mich, dass die Grünen nun in BW den Ministerpräsidenten stellen.

Die Bildung wird vernachlässigt und die Steuern steigen. Wenn die Grünen mit BW fertig sind wird es keinen Anlass mehr geben Grün zu wählen!

Schade um das schöne Land!

 

Helmut Krüger

Donnerstag, 19-05-11 17:43

Was ich mir wünsche in und von Baden-Württemberg sind die Veränderungen gerade im Kleinen, geradezu für nichtig Gehaltenen, ein anderer Stil in der Politik, der nicht nur auf Plakaten verkündet, sondern schrittweise auch praktiziert wird. Das geht ja nicht von heute auf morgen, gerade angesichts der beschriebenen gesellschaftlichen Frontstellungen nicht und auch deshalb (nicht), weil Themen all zu oft erst dann wahrgenommen werden, wenn viel Lärm um sie gemacht wird. Im Verhaltenen vorher nicht.

An zu hohen Erwartungen, dass jetzt plötzlich und über Nacht alles ganz anders werden soll, können Menschen und auch Bewegungen ja nur scheitern und das Scheitern wird m. E. vermieden, wenn geschieden wird zwischen dem, was die Alten, Vorherigen gut machten, worin auch Anerkennung ihnen gegenüber ist und demjenigen, wo es sich verheddert hat, auch in Seilschaften, aufgeschnürt, geöffnet, neu geworden.

Wohlan, viel Glück und nochmals auch Ausdauer.

 

Helmut Krüger

Donnerstag, 19-05-11 17:18

Liebe, geehrte Macher dieser Seite,

es ist sicherlich ein Spagat zwischen dem für mich zwar nicht guten, doch immerhin nachvolziehbaren Anpreisen eigener Positionen, so, als hätte die eigene Partei das erfunden, nicht aber die andere, die gewollte Zuspitzung, obwohl jeder weiß, dass alle nur mit Wasser kochen, ...

... auf der anderen Seite eine möglichst offene Diskussion, die Politik des Zuhörens, wobei ein offenes Ohr nie einschlägig parteiisch sein kann, sondern gerade fern der parteiischen Ordnung der Welt, denn die Partei - gleich auch welche - hat das Neue weder erfunden, noch gepachtet, noch irgendein Monopol darauf, noch wird das Neue jemals voll und ganz das Alte ersetzen.

Hoffentlich nicht.

Eine Frage, die sich mir in diesem Zusammenhang stellt, vielleicht ist es ja auch die Quadratur des Kreises, sozusagen unlösbar:

Wie offen und wie vorfestgelegt sind die Diskussionen auf dieser Seite?

Was für ein Quell der Anregung könnten diese Seiten sein, fern der Galligkeit des vehementen Pro und Contra, was sich immer stärker durch diese Gesellschaft zu ziehen scheint?

Wieweit sind die Beiträge hier vorfestgelegt durch die erklärte Gegnerschaft zu einer Partei, beinahe schon unabhängig der hier aufgeworfenen Themen ...

- zu Weimarer Zeiten das Aufsuchen von Veranstaltungen des politischen Gegners, das Sprengen von dessen Diskussionen -

... wie vorfestgelegt durch unkritische, bloße Anhängerschaft auf der anderen Seite, egal was beschlossen wird, erlahmt im Sinne des Nachvollziehens von Parteitagsbeschlüssen?
(wovor weder die CSU in Bayern gefeit ist noch die SPD (/Die Linke) in Brandenburg, die CDU (/FDP) in BaWü es nicht war, im Extremsten die SED programmatisch schon gar nicht ...

... und auch nicht die Partei Bündnis 90/Die Grünen, denken wir an die zwischenzeitlichen "Fischer-Chöre"?)

... Wie vorfestgelegt im Sinne immerwährender Wiederholung der mehr als ein Jahrhundert alten Verratsthese, soweit Kompromisse geschlossen werden und Veränderungen auftauchen, nur im ständig neuen Gewand?

Allen alles Gute



 

maulwurf

Donnerstag, 19-05-11 15:30

Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht

 

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Donnerstag, 19-05-11 10:35

Der Wald, ist immer noch grüner, als die Grünen Glauben

 
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