

„Die CDU hat offenbar so viel Angst vor dem Machtverlust, dass sie sich nicht zu schade ist, jetzt in altbekannter Manier die Rote-Socken-Kampagne aus der Mottenkiste zu ziehen. Das ist ein plumpes und durchsichtiges Manöver, das bei den Menschen im Land genauso wenig verfangen wird wie die CDU-Polemik von der grünen Dagegen-Partei“, kommentierten die Grünen-Landesvorsitzenden Silke Krebs und Chris Kühn aktuelle Vorwürfe des CDU-Fraktionsvorsitzenden Hauk.
„Wir richten uns in unserem politischen Wirken nach keiner anderen Partei und machen auch keinen Koalitionswahlkampf. Wir sind eine selbstbewusste, eigenständige Kraft und kämpfen für ein starkes grünes Ergebnis und den Politikwechsel im Land.“
Die Grünen-Landesvorsitzenden sehen keinen Grund, irgendwelche Koalitionen von vornherein auszuschließen. „Eine solche Ausschließeritis ist von gestern und passt nicht zu den Anforderungen eines Fünf-Parteien-Systems, mit dem wir nach der kommenden Wahl vielleicht auch in Baden-Württemberg umgehen müssen. Bei möglichen Koalitionsbildungen ist für uns entscheidend, in welcher Konstellation wir die meiste grüne Politik durchsetzen können. Klar ist: Nur eine Stimme für Grün ist eine Stimme für den Politikwechsel.“
Die Vorwürfe der CDU seien umso scheinheiliger als die Union in vielen ostdeutschen Städten munter mit den Linken kooperiere und auch CDU-Ministerpräsident Böhmer in Sachsen-Anhalt keine Koalition mit den Linken ausschließe.
Freitag, 03. Dezember 2010Freitag, 03-12-10 18:05
Ich würde es schon bevorzugen, wenn die Grünen eine Koalition mit der CDU von Stefan Mappus und Tanja Gönner ausschließen würden.
Freitag, 03-12-10 16:57
Ein gutes Beispiel: Meine Heimatstadt Haldensleben in Sachsen-Anhalt. Hier hat sich der CDU-Bürgerneister nur durch eine Koalition mit den Linken halten können. Beide Lager sind gleich stark, nur der Bürgermeister ist das Zünglein an der Waage. Gruselig. Aber auch ein beweis für Scheinheiligkeit!
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