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Grafik: Grün sagt Danke

Herzlichen Dank!

Die Bürgerinnen und Bürger von Baden-Württemberg haben heute Geschichte geschrieben. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Wählerinnen und Wählern für ihre Stimme und das uns entgegenbrachte Vertrauen.

Wir baden-württembergischen Grünen haben ein historisches Wahlergebnis eingefahren. Vor uns liegt eine große Aufgabe, die wir verantwortungsvoll angehen werden. Die Menschen haben uns gewählt, damit das Land so erfolgreich bleibt, wie es ist. Wir wollen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern einen Politikwechsel einleiten und ein neues - ein ökologisches, soziales und weltoffenes - Baden-Württemberg Wirklichkeit werden lassen. Wir laden alle Menschen im Land ein, daran mitzuarbeiten.

Sonntag, 27. März 2011

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Martin im Zweitversuch

Mittwoch, 30-03-11 14:45

Nach dem immer wieder Kommentare entfernt werden muß ich mich als Wähler der Partei fragen: Warum?????????????? Kommt Ihr mit diesen Worten nicht klar... Löschen ist keine Zensur. Also doch nicht anderst als andere doch keine Demokratie aber hier nochmals meine Denkschrift:

Sehr geehrte Damen und Herren,
Sehr geehrter Herr Kretschmann,

nun haben Sie es geschafft, den Regierungswechsel und die Übernahme von Verantwortung für Baden-Württemberg – dazu erst einmal:

Herzlichen Glückwunsch
und
hoffentlich haben Sie gut gefeiert.

Mir als Wähler Ihrer Partei und Bürger von Baden-Württemberg zeigte es, dass auch meine kleine Stimme die nötige Kraft hat Veränderung zu bewirken.

Doch haben Sie als politische Kraft und Partei alles richtig gemacht?
Diese Frage stellte ich mir sofort gestern Abend als übereifrige Anhänger Ihrer Partei, die auch ich in die Verantwortung genommen habe, als erstes den Zaun am Hauptbahnhof demolieren mussten.

Regiert doch Dummheit in der breiten Masse der Fundis?
Stellen Sie dieses bitte entschieden ab und erklären Sie diesen Bürgen dass Gewalt gegen öffentliche Einrichtungen uns alle Geld und Image kostet. Bewegung ist gut doch übereifrige Bewegung zerstört den guten Eindruck der Grünen Partei. Es ist nicht der Anzug der Menschen zum Politiker macht es ist die Kraft auch extreme Strömungen unter Kontrolle zu halten. Ein hervorragendes Beispiel in Ihrer Partei für Wandel und Einsatz guter Rhetorik sowie der Einheit war und ist Joschka Fischer.

Mehr Demokratie wagen…..
Ich hoffe ein Mehr an Demokratie geht auch durch Ihre Partei, d.h. Meinungen anderer, u.a. der SPD, CDU und der FDP, werden angehört und nach dem Für und Wider untersucht und es richtet sich nicht nur alles auf die Meinung der eigenen Partei aus. Das geht schief wie Sie es nun selbst sehen konnten.

Mehr Demokratie wagen…..
Heißt auch mehr nach unten schauen und den kleinen Mann auf der Straße hören, der Ihnen das Vertrauen geschenkt hat und als Steuerzahler die nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung stellt. Nicht die Großen Unternehmen und die oberen 10000 finanzieren den Haushalt von BW und Deutschland, sonder der Mittelstand und die Mittelschicht sofern sie nicht zum aussterben verdonnert ist, denn eine richtig bezahlte Arbeit ermöglicht Familie somit Nachwuchs und Sicherheit für den einzelnen Bürger.

Mehr Demokratie wagen…..
Heißt auch in der eigenen Partei sich um den Fortbestand zu kümmern, nicht durch Intrigen den Job zu verteidigen und den Nachwuchs kurz zu halten. Politischer Nachwuchs ist dringend nötig. Zeigen Sie den jungen Köpfen wie man sich auf dem politischen Parkett bewegt ohne Plagiate, ohne Intrigen und ohne politisch gezielte Lügen.

Mehr Demokratie wagen…..
Heißt auch, dass man sich nicht ewig an alten Kamellen festhalten darf, und sich daher Gedanken über Toleranz machen muss. Guttenberg ist ein Beispiel, denn ist es ein Schwindler wert, dass man sich dafür nahezu eine halbe Stunde Zeit nimmt an einem polit. Aschermittwoch als Fraktionsvorsitzende (Frau Künast) darüber zu reden. Wo war hier Demokratie, denn ich habe als Anstand gelernt, dass man über abgeschlossene Sachen und diese war es nicht mehr unschön redet. Wo war stattdessen Ihr Parteiprogramm und wo sind die Ansagen zu realen Entwicklung Ihrer Kernkompetenzen gewesen.


Kernkompetenzen und Parteiprogramm…
Neue Energie statt Atomkraft:
Es trifft mich sehr, der ich in einer gewissen Überzeugung in der Branche der regenerativen Energien arbeite und der Ihr buntes Blättchen das sich Parteiprogramm nennt betrachtet und feststellt, dass Sie diese Wende am Markt der regenerativen Energien nicht mitbekommen haben. Daran ist nicht alleine die Regierung in Berlin schuld – Sie alle tragen dafür Verantwortung. Wir haben in diesem Land mehr Geld für die Banken übrig (100Mrd.€) als für die Idee des Einspeisevergütungsgesetzes. (150 Mrd. € auf 20 Jahre) Doch das ist alle Bundespolitik.

Sie sind, u.a. auch von mir gewählt worden um etwas zu bewegen und für Veränderung zu stehen. Sie haben die Möglichkeit die ENBW zu einem ökologischen attraktiven und wertvollen Unternehmen umzubauen, denn dafür hat Ihnen ja die alte Regierung zwar mit Schulden, aber trotzdem den Weg geebnet. Also fangen Sie oben an und erklären Sie den Angestellten der Führungs- und Vorstandsebene, dass jetzt erst einmal Schluss ist mit den dicken Bonis, Autos und Gehältern. Zeigen Sie dass Strom erschwinglich bleibt und nicht teurer wird als mit Atomkraft, denn das geht. Steuern Sie soweit möglich die Benefits für die Anlagenbetreiber besser und fördern Sie neue Technologien – Brennstoffzelle als Beispiel. Es gibt Wege aus der der Atomkraft, ein Beispiel von der Hochschule: Mit PV Anlagen produziert man Wasserstoff und dieser wird an die Haushalte geliefert für die Brennstoffzelle im Keller, somit gibt es Wärme und Strom. Auch die Smart Grid – und Off Grid-Systeme helfen von Energie die uns strahlen lässt – und BW ist nicht das Land des Lächelns und Strahlens eher der Denker und Lenker – wegzukommen.

Helfen Sie dazu abzuschalten, Sie als Vertreter (Landesregierung) eines Mehrheitsaktionärs der ENBW können die neuen Strukturen schaffen und diesen Konzern auf lange Sicht in ein Vorbild als Lieferant für sauberen und erschwinglichen Strom machen. Sie können und müssen die Sicherheit herstellen für BW, Deutschland und Europa, doch nicht mit der Prämisse Strom in Frankreich zuzukaufen. Denken Sie an die Plagiate und anderen Lügen der Politiker anderer Parteien, seien Sie Demokratiefähig und offen, denn das ist u.a. mein Auftrag für Sie. Auch beauftrage ich Sie mit meiner Stimme die Bildung in BW nicht zu verkommen zu lassen, d.h.

Für einen neuen Bildungsaufbruch

Bin auch ich, denn was bring ein Turboabitur hervor – gestresste und bereits ausgebrannte Kinder bevor sie im Berufsleben stehen. Was bringen die ganzen Bachelors und Masters wenn sie konzeptlos und am Fliessband produziert werden? Hochschule soll nicht über die Köpfe der Studierenden hinweg gemacht werden, doch was macht ein Studierender der breiten Masse ohne Orientierung was er werden will – er macht es sich einfach und dann haben wir leider viel mehr Bildungsabfall als vorher. Einem Studierenden dar deutlich gezeigt werden, orientiere Dich in den ersten zwei Semestern, entscheide Dich dann für Dein Studiengang und dieser bleibt kostenfrei. Das mehrfache hin und her bringt nichts und formt nicht den Charakter zur Entscheidungsstärke, sonder eher dahin wo wir bereits uns befinden – nämlich in eine entscheidungs- und verantwortungsschwache Führungsebene.

Doch vor dem Führen kommt die Ausbildung
Für Sie ist klar: „Die Schule soll im Dorf bleiben. Mit Gemeinschaftsschulen können wir dem Schulsterben im ländlichen Raum entgegenwirken und wohnortnahe Bildung im ganzen Land sichern“ das ist ein guter Ansatz der Sinn macht doch wie wollen Sie die Kosten für die Konzepte „Wir wollen die Ganztagesschulen ausbauen…“ „..Kinderbetreuungsangebote..“
bewältigen. Die Gemeinden sind pleite und das Land kann nicht alles schultern. Ich freue mich auf politisch durchdachte „innovative Schulkonzepte“ die sich nicht nur als Polemik herausstellen. Und ich freue mich, ganz besonders für meine Schwester, denn mit diesem Konzept wird es sicherlich eine Entlastung für den einzelnen Lehrer geben, denn Sie benötigen dann auch mehr Beamte im Schuldienst. Vielleicht geht es auch als Angestellte im Schuldienst um die Pensionslast zu schmälern.

Auch hier erwartet Sie eine Kette von Aufgaben die Sie mit meiner Stimme lösen müssen.
Doch nun zu

Stuttgart 21 stoppen!
Dies ist ein Reizthema für mich, denn wo waren Sie und die kritischen Stimmen die letzten 15 Jahre, da hätten wir den Protest gebraucht, aber ich kann mich nicht daran erinnern, dass da Jemand vor dem Bahnhof oder im Landesparlament deutlich die Stimme erhoben hätte. Es wäre nun falsch wenn ich behaupten würde ich hätte diese Weitsicht gehabt, aber schon im Jahre 1996 als ich ins Studium ging habe ich mich erdreistet zu fragen weshalb ich Studiengebühren zahlen soll, und das Land das Geld einer damals noch in Gründung befindlichen AG in den Rachen schieben will. Welchen Nutzen hat S21 eigentlich keinen, so sehe ich es, die Trasse zwischen Ulm und Stuttgart jedoch einen sehr großen, denn dies gewährleiste die Anbindung des Südens an das Zentrum Stuttgarts. Aber auch die Elektrifizierung der Trasse Ulm/FN wäre noch sinnvoller als der Bau des Bahnhofs, doch was wurde bereits ausgegeben und abgerissen? Sind wir hier nicht schon über den Point of no Return hinaus?
Wie wäre es mit einem Bahnhof am Flughafen und einem Pendeldienst in den Kessel …..

Auch hier bitte ich Sie sorgsam mit dem Votum der Bürger sowie meiner Stimme umzugehen...

Nicht polemisieren um der Macht Willen sondern demokratisch klug die Entscheidung über den Fortgang von S21 und der anhängenden Projekte nachdenken und Jobs schaffen auch in der Bauindustrie durch solche Maßnahmen.


Green New Deal für neue Jobs
Auf das was Sie dort vertreten:
„-Für Mindestlöhne und niedrigere Sozialabgaben für Geringverdiener
-Dienstleistungen fördern
-Handwerk hat grünen Boden
-Nachhaltige Energieversorgung
-BaWü zum Exportweltmeister rohstoffsparender Maschinen machen
-Grüner Automobilstandort
-Den Industriestandort Baden-Württemberg ökologisch umgestalten“

Bin ich sehr gespannt. Der erste Punkt ist Sache der Bundespolitik, den Sie sicherlich
mitsteuern können, aber im Augenblick bleibt er nicht beeinflussbar. Ich denke wir brauchen nicht nur Mindestlöhne sondern wir brauchen den gleichen Lohn für gleiche Arbeit und somit reduzieren wir bereits das Raubrittertum der Unternehmen im Arbeitsvermittlungssektor. Wo bleibt denn da die Agentur für Arbeit in dem Sektor? Werden dort nur die Arbeitslosigkeit und die Arbeitslosen verwaltet, ja sogar nicht mal mehr das, denn das machen sehr häufig die Landkreise hier schon mit. Wofür dann noch diese Amt?

Die Dienstleistung fördern ist richtig, kann aber auch nicht nur Sache des Landes sein, denn dann fehlt wieder die Institution (Prüfstelle), die den Geldfluß wieder steuert, auf dass es keine Veruntreuung und Verschwendung gibt.

Unser Mittelstand in BW ist sehr gut und muss, das müssen auch Sie anerkennen nicht noch mehr gestützt werden, denn Handwerk hat immer schon golden Boden gehabt wenn das UN funktioniert und der Inhaber die nötige Bildung hat.

So könnte ich noch lange weiterschreiben, aber ich denke Sie haben verstanden und sehen Ihren Auftrag den Ihnen die Wähler erteilt haben, als Aufgabe und nicht als Machsymbol, denn Zepter und Krone wurden hoffentlich mit Herrn Mappus abgeschafft.

Führen Sie das Land

-Klug und intelligent
-Ohne Polemik und haltlose Argumente und Thesen
-Mit Kraft und Freude an der Arbeit
-Mit Offenheit und ohne Lüge und Plagiate
-Bürgernah und halten sie den Bürger für mündig und betrachten
Sie Ihn nicht als Stimmvieh oder notwendiges wiederkehrendes
Übel
-Finanzsicher und gut gesteuert
-Haushalten Sie offen und zerstören nicht unser BW durch
übereilte Entscheidungen und der Lust alles zu ändern auch das
was gut ist und war

Dann haben Sie die Stimme der Bürger auch 2016 sicher, und mich haben Sie überzeugt alles richtig gemacht zu haben am 27/03/2011 im Wahllokal.

Viel Glück und auf eine Gute Arbeit auf einem gut bestellten Acker, welcher hoffentlich bald auch die richtigen Früchte trägt und nicht austrocknen wird wie in NRW.

Nochmals herzlichen Glückwunsch Herr Kretschmann


Martin

 

Carsten

Mittwoch, 30-03-11 14:43

jetzt isch mal a Ruh hier!

 

Unwichtig

Mittwoch, 30-03-11 14:34

@Mattes. Zensur heißt wohl sowas wie Meinungen unterdrücken. Hier geht es schlicht um die Betätigung der Klospülung. Und tschüssss!

 

Hessin

Mittwoch, 30-03-11 13:44

@E.Biemer: Sorry, ich störe mich nach wie vor gewaltig an Begriffen wie 'Multikultisozialverblödungspartei" oder "verquere Grüne Köpfe", das ist kein sachlicher Ton. Ich frage mich, wie hoch Sie in die Luft gehen würden, dächte ich mir für die konservative Fraktion ähnlich blumige Schlagwörter aus, was ich nicht vorhabe. / @Schwabe: So, so, ein Ministerpräsident von einer "nicht ganz so großen" Partei (Grüne) ist keinesfalls zu vergleichen mit diversen ziemlich mächtigen FDP-B u n d e s ministern, die auch einer "nicht ganz so großen" Partei angehören. Ich denke, mein Vergleich war durchaus logisch. Es ging darum, dass auch andernorts Vertreter "kleinerer Parteien" in diesem Lande etwas "zu sagen haben"! Dies erlaubt unser politisches System nun mal. Außen- oder Wirtschaftsminister eines Staates soll man werden können, wenn man nicht CDU oder SPD angehört, aber nicht Ministerpräsident eines einzigen Bundeslandes?

 

E.Biemer

Mittwoch, 30-03-11 11:55

@Schwabe danke, sie haben völlig recht mit ihren Beitragen, die üblen medialen Verleumdungskampagnen in den letzten Monaten waren einer der Gründe, warum so viele leider Grün gewählt haben.Manchmal hat man da sGefühl, dass viele der angeblich unabhängigen Journalisten alle ein linksgerichtete Einstellung haben und leider keinerlei Neutralität mehr in ihrer Berichterstattung (wie z.B. RTL ,wo man deutlich eine SPD Sympathie erkennen kann)."Multikultisozialverblödungspartei" trifft es auf den Punkt.
@Hessin, genau hier kommzt wieder die Panikmache mit halb Deutschland verstrahlt , das nervt nur noch (ich bin auch kein Freund der Kernenergie und trotzdem nervt es mich, dass immer nur mit den Ängsten gespielt wird)

 
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