

„Finanzkrise und Klimawandel stellen uns vor enorme Herausforderungen. Aber es gibt eine Lösung für beides: Die grüne Wirtschaft.“ Dieses Zitat stammt von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon. Auch wir sind überzeugt: Grün steht für neue zukunftssichere Jobs. Wir wollen den Standort Baden-Württemberg fit für die kommenden Jahrzehnte machen, indem wir unsere Wirtschaft ökologisch und sozial erneuern.
Unsere Zukunft liegt in erneuerbaren Energien, klimaschonenden Autos und Mobilitätsangeboten, in rohstoffsparenen Maschinen, aber auch in Gesundheits- und Pflegdienstleitungen. Außerdem setzen wir auf bessere Bildung und Ausbildung. Denn die Talente unserer Kinder sind unserer wichtigster Rohstoff, Bildung ist die beste Wirtschaftsförderung. So machen wir unsere Industriegesellschaft zukunftsfähig und schaffen die Jobs von heute und morgen.
Nach der Wirtschafts- und Finanzkrise scheint es wieder aufwärts zu gehen. Aber dennoch gilt: Aus der Krise wurde zu wenig gelernt. Der Klimawandel und der rasant wachsende Verbrauch von Kohle, Öl, Gas und anderen Rohstoffen waren eine der Ursache für die jüngste Wirtschaftskrise. Außerdem steckt die Wirtschaft im Südwesten mitten in einem tiefgreifenden Strukturwandel.
Diese Herausforderungen sind auch eine Chance für unsere Wirtschaft. Diese Chance gilt es zu nutzen: Baden-Württemberg braucht einen Green New Deal. Wir wollen das Land zu einem ökologischen Industriestandort machen. Umweltverträgliche und ressourcensparende Maschinen und Produkte made in Baden-Württemberg können die Abhängigkeit vom Öl und anderen knapper und teurer werdenden Ressourcen verringern – und viele neue zukunftsfähige Arbeitsplätze bei uns schaffen.
Obwohl die Zeit des billigen Öls vorbei ist, stellt unsere Automobilindustrie vor allem große und schwere Autos her, und viele Zulieferer sind Spezialisten für Autos mit Verbrennungsmotor. Doch um künftig wettbewerbsfähig zu sein und erfolgreich Autos verkaufen zu können, müssen die heimischen Autohersteller dringend umsteuern. Die Losung muss «kleiner und sparsamer» statt «größer und schneller» lauten.
Wir wollen erreichen, dass Autos aus Baden-Württemberg viel weniger Energie verbrauchen. Deshalb wollen wir uns auf europäischer Ebene für konsequente CO2-Grenzwerte stark machen.
Wir wollen die Forschung für die Energiespeicherung, zum Beispiel in Batterien, voranbringen. Gleichzeitig wollen wir den Verbrennungsmotor nicht einfach gegen den Elektromotor tauschen. Wir brauchen intelligente Mobilitätskonzepte, die alle Verkehrsmittel – vom Fahrrad über Bus und Bahn bis zum Auto – sinnvoll kombinieren. Das spart CO2 und macht verstopfte Städte wieder lebendig.
Auch beim Maschinenbau als einem Schwerpunkt der hiesigen Industrie gilt: Der Blaumann muss grün werden. Denn in Zukunft wird die Frage immer wichtiger: Welche Maschine stellt mit möglichst wenig Energie umweltverträgliche Produkte her? Ressourceneffizienz wird immer mehr zu einem Wettbewerbsvorteil. Denn die Materialkosten machen bei uns schon heute rund 40 Prozent der Herstellungskosten in der Industrie aus. Deshalb wollen wir Grünen Baden-Württemberg zum Exportweltmeister ressourcensparender Maschinen machen.
Im Land wird bisher mehr als die Hälfte des Stroms aus Atomkraft gewonnen. Damit machen wir Schluss. Baden-Württemberg soll zum Musterland einer zukunftsfähigen Energieversorgung werden. Wir werden die Erneuerbaren Energien aus Wind, Sonne, Wasser und Biomasse zur zentralen Säule der Stromerzeugung machen.
Schwarz-Gelb hat den Ausbau der Windkraft im Land in den letzten Jahren ausgebremst. Mit ihrem Kampf gegen gute Standorte für Windkraftanlagen hat sie Investoren vergrault. Diese Windkraft-Blockade im werden wir seitigen und so den Anteil der Windkraft an der Stromversorgung von derzeit 0,7 Prozent bis zum Jahr 2020 auf zehn Prozent erhöhen. Viele Maschinenbauer und bisherige Automobilzulieferer im Land warten darauf, mit Windkraft auf ihrem Heimatmarkt Geld zu verdienen und Arbeitsplätze zu sichern. Auch die Solarenergie und die Nutzung von Wasserkraft und Biomasse wird ausgebaut. Genauso wollen wir die umweltschonende Kraft-Wärme-Kopplung zu einer tragenden Säule der der Energieversorgung ausbauen.
Wir wollen regionale Wirtschaftskreisläufe stärken. Denn wir brauchen Handwerker, Selbstständige und die kleinen und mittleren Unternehmen vor Ort, die verlässlich Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen. Bestes Beispiel ist die Gebäudesanierung: Wenn wir öffentliche und private Gebäude energetisch sanieren und effizient vor Ort Wärme und Strom gemeinsam erzeugen, sparen wir CO2 und schaffen Arbeitsplätze – im Handwerk und bei neuen Dienstleistungen wie der Energieberatung.
Gesundheits- und Pflegedienstleistungen werden in unserer älter werdenden Gesellschaft immer wichtiger. Hier werden immer mehr Arbeitskräfte gebraucht. Wir wollen die enormen wirtschaftlichen Potenziale der Gesundheitswirtschaft freisetzen, etwa indem wir durch eine Bürgerversicherung für eine solide Finanzierung des Gesundheitssystems sorgen, Pflegeberufe durch mehr Kompetenzen attraktiver machen und so für ausreichend gut ausgebildete Fachkräfte sorgen. Haushaltsnahe Dienstleistungen sind in Ländern mit hoher Frauenerwerbsquote besonders zahlreich. Wenn dabei die Erwerbsbedingungen sozialverträglich gestaltet werden, werden moderne Familienpolitik und hochwertige Kinderbetreuungsangebote zum Beschäftigungsmotor. Einen weiteren Schwerpunkt legen wir auf die Kreativwirtschaft, die mit ihren 400.000 Beschäftigten zu den umsatzstärksten Branchen im Land gehört.
Arm trotz Arbeit – das ist auch für viele Menschen in Baden-Württemberg traurige Realität. Für uns steht fest: Wer den ganzen Tag arbeitet, muss auch davon leben können. Um Lohndumping zu verhindern, fordern wir einen gesetzlichen Mindestlohn für alle ergänzt um branchenspezifische Mindestlöhne. Nur so können wir die Lohnsenkungsspirale stoppen.
Um Geringverdiener zu entlasten, wollen wir die Sozialversicherungsbeiträge sozial staffeln. Für kleine Einkommen sollen die Beitragssätze langsam schrittweise ansteigen. Erst ab einem Gehalt von 2.000 Euro fallen dann die vollen Sozialabgaben an. Der Effekt dieses Grünen Progressivsmodells: Menschen mit einem niedrigen Einkommen haben mehr Netto vom Brutto in der Tasche. Gleichzeitig sinken die Lohnkosten für Unternehmen – neue Arbeitsplätze können leichter entstehen.
Wir Grüne stehen für eine Wirtschaftspolitik, die nicht Klientelinteressen ins Zentrum stellt, sondern den Menschen im Land neue Perspektive gibt. Gemeinsam mit innovativen Unternehmen und ArbeitnehmerInnen, ForscherInnen und einer kritischen Öffentlichkeit legen wir die Basis für den wirtschaftlichen Erfolg und die Jobs von morgen.
Frauen verdienen in Deutschland immer noch 23% weniger. Ministerin Schröder darf nicht länger die Hände in den Schoß legen. »mehr
Wir brauchen eine konsequente Energiewende, um den Klimawandel wirksam zu bekämpfen. »mehr
Damit Baden-Württemberg erfolgreich bleibt, müssen wir mutig neue Wege gehen. »mehr
22.05.2012, 18:35
@RegierungBW: Frühkindliche Sprachförderung ist heute Thema bei "Nachgefragt bei #Kretschmann". Anschauen! http://t.co/RtslwwZQ
22.05.2012, 15:07
Der alte Vorstand von @FraktionGruenBW ist auch der neue Vorstand. Gratulation an Edith, Uli, Andi, Charlotte und @alindlohr zur Wiederwahl.
21.05.2012, 08:01
@habichthorn Sicher nicht negativ.. Wir würden uns sehr über den Wombat freuen!
17.05.2012, 11:07
@StN_News: Grünen-Landeschef Chris #Kühn wollte in Berlin ins Flugzeug - und eine Axt im Handgepäck verstauen: http://t.co/R1G6QgnE # ...
14.05.2012, 19:21
@Zwiebeltuete Es geht uns um Gleichstellung nicht um Schlagzeilen. Und Quoten sind kein Unfug, sondern ein wirksames Mittel.
13.05.2012, 19:31
Herzlichen Glückwunsch an @gruenenrw @nrwspd und @HanneloreKraft zu diesem tollen Ergebnis. Ein Klares Mandat für Rot-Grün #nrw12
13.05.2012, 19:26
@gruenenrw: Herzlich Willkommen auf Twitter und gestärkt im neuen Landtag: @gruenefraknrw #nrw12
13.05.2012, 18:01
@Wahlrecht_de: Prognosen ARD/ZDF • CDU 26,0/25,5%, SPD 39,0/38,0%, GRÜ 12,0/12,0%, FDP 8,5/8,5%, LIN 2,5/3,0%, PIR 7,5/8,0% http://t. ...
13.05.2012, 15:28
Für eure letzten Fragen zu #nrw12 sind die @gruenenrw immer noch #3TW http://t.co/Imj6KcGN
13.05.2012, 15:26
Es wird knapp bei der Landtagswahl in NRW. Wählt @gruenenrw für eine rot-grüne Mehrheit & eine sozial-ökologische Politik. Ab ins Wahllokal!