

Die baden-württembergischen Grünen haben sich bei ihrem Landesauschuss in Mannheim für eine solide Finanzausstattung der Kommunen ausgesprochen. Nur so könne eine funktionierende öffentliche Daseinsvorsorge – von guten Schulen, Kindergärten und Krippen über Schwimmbäder und Kulturangebote bis hin zur Wasserversorgung – gewährleistet werden. Statt schwarz-gelber Steuersenkungsphantasien brauche es eine nachhaltige Finanzpolitik und einen starken und handlungsfähigen Staat.
Die Kommunen sind nicht nur durch die Wirtschaftskrise und massiv gesunkene Gewerbesteuereinnahmen gebeutelt. Auch das sogenannte Wachstumsbeschleunigungsgesetz der Regierung Merkel hat verheerende Auswirkungen auf die Städte und Gemeinden. Die Folge: Vielerorts müssen Schwimmbäder geschlossen, die Öffnungszeiten von Büchereien reduziert, die Stadtreinigung ausgedünnt oder Kindergartengebühren erhöht werden.
Auch das geplante schwarz-gelbe Sparpaket belastet die Kommunen: Künftig sollen Arbeitslosengeld-II-BezieherInnen keine Zuschüsse zur Rentenversicherung erhalten. Damit würde die Einsparung im Bundeshaushalt von heute zur Belastung der Kommunen von morgen, da diese die Grundsicherung tragen. Das Sparpaket weist außerdem eine gefährliche soziale Schieflage auf, die die Spaltung der Gesellschaft vorantreibt, so die Grünen. Durch die geplanten Kürzungen bei aktiver Arbeitsmarktpolitik erhöhe sich die Gefahr des Verbleibs in den Sozialsystemen. So entstünden weitere Belastungen für die kommunalen Haushalte.
Die Grünen lehnen ein solches finanzielles Ausbluten der Kommunen ab. Genauso dürfe der Rechtsanspruch auf Kleinkindbetreuuung nicht in Frage gestellt werden – wie es Finanzminister Stächele tut. Denn wer den Ausbau der Kinderbetreuung in Frage stelle, spiele mit der Zukunft von Kindern, Eltern und Wirtschaft.
Die Südwest-Grünen kämpfen für starke Kommunen – und dafür müssten ihre Steuereinnahmen auch verlässlich gestaltet werden. Die Bundesregierung müsse deshalb auf weitere Steuersenkungen verzichten. Denn diese würden viele Kommunen in den Ruin treiben. Stattdessen wollen die Grünen eine soziale und gerechte Haushaltskonsolidierung, die die Verschuldung zurückfährt und dabei den sozialen Zusammenhalt, Zukunftsinvestitionen und die Handlungsfähigkeit der Kommunen stärkt. Sie fordern deshalb eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes auf 45 Prozent, eine zeitlich befristete Vermögensabgabe und die Abschaffung umweltschonender Subventionen wie etwa die Steuerfreiheit von Flugbenzin.
Um die Einnahmen der Städte und Gemeinden zu stabilisieren, müsse außerdem die Gewerbesteuer zu einer kommunalen Wirtschaftssteuer weiterentwickelt und die Grundsteuer ökologisch ausgerichtet werden. Auch solle die Mindestfinanzaustattung der Kommunen gesetzlich verankert werden. Bund und Länder sollen künftig Aufgaben nicht mehr einfach auf die Kommunen übertragen, ohne dass sie zugleich auch die dafür notwendigen Mittel zur Verfügung stellen.
»Für eine solide Finanzausstattung der Kommunen (PDF)
Donnerstag, 24. Juni 2010Montag, 06-12-10 10:37
Es kann ja wohl nicht Ihr Ernst sein, dass sich wir Freiberufler, also auch Hebammen, Kinderbetreuer, Altenpfleger, Künstler, Schauspieler oder Programmierer, künftig auch noch wegen der Gewerbesteuer mit dem Finanzamt jedes Jahr herumschlagen sollen. Und das, obwohl wir gar kein Gewerbe besitzen. Als wenn wir noch nicht genug Bürokratie im Land hätten. Gut, dass auch Rechtsanwälte und Ärzte Freiberufler sind und eine starke Lobby in diesem Land besitzen.
Frauen verdienen in Deutschland immer noch 23% weniger. Ministerin Schröder darf nicht länger die Hände in den Schoß legen. »mehr
Wir brauchen eine konsequente Energiewende, um den Klimawandel wirksam zu bekämpfen. »mehr
Damit Baden-Württemberg erfolgreich bleibt, müssen wir mutig neue Wege gehen. »mehr
22.05.2012, 18:35
@RegierungBW: Frühkindliche Sprachförderung ist heute Thema bei "Nachgefragt bei #Kretschmann". Anschauen! http://t.co/RtslwwZQ
22.05.2012, 15:07
Der alte Vorstand von @FraktionGruenBW ist auch der neue Vorstand. Gratulation an Edith, Uli, Andi, Charlotte und @alindlohr zur Wiederwahl.
21.05.2012, 08:01
@habichthorn Sicher nicht negativ.. Wir würden uns sehr über den Wombat freuen!
17.05.2012, 11:07
@StN_News: Grünen-Landeschef Chris #Kühn wollte in Berlin ins Flugzeug - und eine Axt im Handgepäck verstauen: http://t.co/R1G6QgnE # ...
14.05.2012, 19:21
@Zwiebeltuete Es geht uns um Gleichstellung nicht um Schlagzeilen. Und Quoten sind kein Unfug, sondern ein wirksames Mittel.
13.05.2012, 19:31
Herzlichen Glückwunsch an @gruenenrw @nrwspd und @HanneloreKraft zu diesem tollen Ergebnis. Ein Klares Mandat für Rot-Grün #nrw12
13.05.2012, 19:26
@gruenenrw: Herzlich Willkommen auf Twitter und gestärkt im neuen Landtag: @gruenefraknrw #nrw12
13.05.2012, 18:01
@Wahlrecht_de: Prognosen ARD/ZDF • CDU 26,0/25,5%, SPD 39,0/38,0%, GRÜ 12,0/12,0%, FDP 8,5/8,5%, LIN 2,5/3,0%, PIR 7,5/8,0% http://t. ...
13.05.2012, 15:28
Für eure letzten Fragen zu #nrw12 sind die @gruenenrw immer noch #3TW http://t.co/Imj6KcGN
13.05.2012, 15:26
Es wird knapp bei der Landtagswahl in NRW. Wählt @gruenenrw für eine rot-grüne Mehrheit & eine sozial-ökologische Politik. Ab ins Wahllokal!