

In einem offenen Brief fordern der Fraktionsvorsitzende Winfried Kretschmann und der verkehrspolitische Sprecher der Grünen im Landtag Werner Wölfle den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn auf, sich an den Schlichterspruch von Heiner Geißler zu Stuttgart 21 zu halten: „Sorgen Sie für die notwendige Transparenz beim Stresstest. Die Durchführung des Stresstests ist gleichzeitig Bestandteil und Fortsetzung des Schlichtungsverfahrens – lediglich zeitlich nachgelagert. Der Stresstest muss daher den gleichen Kriterien wie die Schlichtung selbst folgen: Transparenz und Dialog auf Augenhöhe.“
Der Stresstest könnte Nachbesserungen und daraus resultierend Folgekosten in ungeahnter Höhe zur Folge haben: „Das würde die Kosten-Nutzen-Relation von Stuttgart 21 im Vergleich zu K 21 noch weiter verschlechtern.“
Kretschmann und Wölfle erinnerten daran, dass auch Geißler jetzt die Einhaltung der verbindlichen Zusagen angemahnt hatte. „Auch der Schlichter Heiner Geißler fordert sie auf, machen Sie den Weg frei für einen transparenten Prozess, denn eins ist klar: Alles andere wird auf keinerlei Akzeptanz in der Bevölkerung stoßen, und niemand hätte was aus dem Konflikt zu Stuttgart 21 gelernt.“ Die Grünen würden keinesfalls akzeptieren, nach dem Stresstest mit den Ergebnissen konfrontiert zu werden und als Bittsteller am Katzentisch ein paar Informationen zu erhalten.
In dem Offenen Brief erinnern die Grünen auch an weitere offene Fragen, sei es die Gäubahn betreffend, oder die nicht abgeschlossenen Planfeststellungsverfahren auf den Fildern. Kretschmann: „Wir fordern Sie daher nochmals auf, bis zum Abschluss des Stresstest und bis zur Klärung aller offenen Planungsfragen durch eine fortgesetzte Bautätigkeit keine weiteren Fakten zu schaffen.“
»Offener Brief an Rüdiger Grube, Vorstandvorsitzender der DB (PDF)
Montag, 14. Februar 2011
Freitag, 29-07-11 20:05
Sehr geehrte Damen und Herren,
den Aus- und Umbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs halte ich für falsch!
Begründung: Es wäre meiner Meinung nach besser wenn man aus dem was man hat - also aus dem Sackbahnhof - durch möglichst wenig Aufwand mehr heraus zu holen.
Dahinter steht bei mir der Gedanke im Vordergrund das Alte was sich ja durchaus bewährt hat zu erhalten und die Effizienz zu steigern. Und ich bin davon überzeugt dass, das geht, ohne das aus dem Sackbahnhof ein Durchgangsbahnhof wird. Außerdem wäre das wahrscheinlich nicht so kostenintensiv!
Die Kosten bringe ich deshalb ins Spiel, weil manche Bahnhöfe eine Generalüberholung nötig hätten. Dafür fehlt aber das Geld, weil der Größenwahn der Deutschen Bahn keine Grenzen kennt.
Abschließend möchte ich versuchen, ihnen an Hand eines lapidaren Beispiels, das zugegeben nicht ganz legal ist, zu erklären was ich mit einer kostengünstigeren Lösung meine.
Stellen sie sich vor sie hätten eine Mofa, ein Moped oder ein Kleinkraftrad mit sagen wir mal 80cm³ und ihr Gefährt ist ihnen zu langsam. Dann gehen sie hin, wechseln am Getriebe ein - oder auch mehrere Ritzel aus und schon fährt ihr Mofa, Moped oder Kleinkraftrad viel schneller. Wenn sie jetzt hingehen und ergänzen die Bremsanlage und lassen das vom TÜV abnehmen dann sind sie auch rechtlich abgesichert wenn sie einen Führerschein Klasse A haben.
Eine solche Aktion kostet wesentlich weniger Geld als wenn sie hingehen würden und sich ein großes Motorrad kauften.
Ich bin davon überzeugt, dass die Verantwortlichen der Deutschen Bahn die Sache so wie eben geschildert noch gar nicht bedacht haben. Aber genau das sollten sie tun, denn dann so bin ich überzeugt kommen auch sie zu der Erkenntnis, dass man keinen Durchgangsbahnhof braucht, sondern das ein Sackbahnhof durchaus reicht!!!!!
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