

"Solange der Eilantrag des BUND beim VGH anhängig ist, sollte kein Baum im Schlossgarten gefällt werden. Beim Artenschutz zählen rechtliche und naturschutzfachliche Kriterien - Augenmaß zählt hier nicht und einen halben Artenschutz gibt es nicht", erklären Thekla Walker und Chris Kühn.
Sie reagieren damit auf die Ankündigung der Deutschen Bahn AG, in Kürze eine große Zahl Bäume im Baufeld fällen zu wollen. Die Eile der Bahn an dieser Stelle sei unbegründet. Zumal sich das Unternehmen die massiven Verzögerungen selbst zuzuschreiben habe: "Das Management der Bahn AG hat die Verzögerungen zu verantworten. Es ist unredlich, die Folgen der eigenen Versäumnisse beim Artenschutz nun der Schlichtung und den Demonstrationen zuschreiben zu wollen", so Walker.
Darüber hinaus betonen die Landesvorsitzenden, dass Transparenz beim Baufortschritt notwendig sei, um den Konflikt zu beruhigen. Das gelte sowohl für die Bahn als auch für die Polizei. "Es darf keine Nacht- und Nebelaktionen geben", sagt Chris Kühn. Er bedauert, dass es noch immer keine Klärung bei den Kosten gibt - "für uns Grüne gilt nach wie vor der Kostendeckel".
Freitag, 27. Januar 2012Montag, 30-01-12 08:13
Zerstörung des Südflügels beginnt. Die GRÜNEN machen sich als Mittäter schuldig. Euer Schweigen ist unerträglich!
Sonntag, 29-01-12 22:56
Kretschmann hat vor der Volksabstimmung einen fehler gemacht. Er hat doie gegner nicht ausreichend unterstützt. Jetzt versucht er diesen Fehler auszubügeln, indem er die Entscheidung "anerkennt" und seinen Kurs weiter fährt. Das ist aber nicht nur schlecht für den bahnhof, sondern auch schlecht für die GRÜNEN: Kretschmann setzt S21"+" nicht durch. Jetzt bei den Bäumen nicht und den Rest auch nicht. (wie auch?)
Er hat sich und seine partei in eine taktisch extrem ungünstige Position manövriert: Die gegner werden jede baumaßnahme die geschieht auf sein Konto verbuchen, die befürworter alles was schief läuft. gerät das Projekt außer Kontrolle, hat er keinerlei handhabe und keine verbündete mehr bei den gegnern.
Sonntag, 29-01-12 22:12
@diesunddas, interessant, dass Sie sich anmaßen mein zukünftiges Wahlverhalten vorauzusagen.
@Brigitte , Ihr letzter Kommentar über Herrn Kretschmanns offenen Brief gefällt mir.
Es ist erfreulich, dass bei allen Kontroversen noch Gemeinsamkeiten festzustellen sind.
So stelle ich mir gelebte Demokratie vor. Ihr Beitrag hebt sich wohltuend von den
"Werken" eines @diesunddas ab. Danke.
Sonntag, 29-01-12 21:48
Jedenfalls hat Herr Kretschmann in seinem offenen Brief eine klare Position bezogen. Insgesamt ist es ein sehr positiver Brief und ein Pladoyer für die Demokratie. Vielleicht muss jeder über seinen Standpunkt noch einmal nachdenken.
Sonntag, 29-01-12 21:44
Das bestgeplante Projekt ... Stuttgart 21 ... auf Langsamfahrt:
Wenn es ganz dumm läuft, bekommen wir einen Bau-Torso, um dessen Schicksal sich die Gerichte streiten. Dass Baufirmen aufgrund der unklaren Baurisiken im Untergrund -- Mineralwasserleiter, Grundwasserabsenkung, Nesenbachdüker, Gipskeuper, Unterfahrung Flughafen-Messe und Motorenwerk Daimler AG -- die Angebote wieder zurückziehen oder gleich gar keins abgeben, ist ein schlechtes Zeichen. "Stuttgart 21" ist nicht draußen im ländlichen Raum wie die ICE-Trasse durch den Naturpark Thüringer/Bayrischer Wald, diese Baustelle liegt im Zentrum der Stadt! Und sie steht unter Beobachtung. Der momentan unklare Planungsstand sowie die Weigerung der Bahn AG, die aktuelle Kostenplanung für das Gesamtprojekt "Bahnknoten Stuttgart" endlich auf den Tisch zu legen, schaffen kein Vertrauen -- eher im Gegenteil.
Wäre dieses Projekt als Anleihe an der Börse notiert, es wäre im Rating bereits zurückgestuft auf B-Niveau, Tendenz fallend. -- theo tiger
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