

„Der landesweite Aktionstag gegen Stuttgart 21 ist ein starkes Signal gegen das Milliardengrab Stuttgart 21. Mit rund 100 Aktionen und Kundgebungen in ganz Baden-Württemberg haben tausende Menschen deutlich gemacht: Der Widerstand gegen Stuttgart 21 ist nicht allein ein Stuttgarter Phänomen, sondern in der gesamten Gesellschaft, in Stadt und Land, in Baden und Württemberg verankert. Gemeinsam mit dem breiten gesellschaftlichen Bündnis wollen wir Grüne bei Stuttgart 21 die Notbremse ziehen“, erklärte der Grünen-Spitzenkandidat Winfried Kretschmann.
„Nur mit starken Grünen in der Landesregierung besteht nach der Landtagswahl die Chance, Stuttgart 21 noch zu stoppen. Eine Stimme für die Linke kann deshalb schnell zu einer Stimme für den Bau des Mammutprojekts werden“, sagte Kretschmann. Der Konflikt um S21 sei so festgefahren, dass er nur von der Bürgerschaft selbst gelöst werden könne. „Wir Grüne werden deshalb im Falle einer Regierungsbeteiligung die Bürgerinnen und Bürger in einem Volksentscheid über Stuttgart 21 entscheiden lassen.“
Stuttgart 21 sei ein reines Prestigeprojekt, das dem Schienenverkehr im ganzen Land schade. „Stuttgart 21 ist ein Kannibale. Die Mittel für den Tiefbahnhof werden dem Nah- und Regionalverkehr in der Fläche fehlen“, so Kretschmann. Sinnvolle Bahnprojekte wie der umwelt- und menschenfreundliche Ausbau der Rheintalbahn würden in Frage gestellt oder aufgeschoben, obwohl diese den Menschen und der Wirtschaft im Land viel mehr nutzen würden. „Deshalb ist unsere Haltung klar: Nein zu Stuttgart 21.“
Samstag, 05. März 2011WKpgtK mspssiurejsc, [url=http://qkgshretctbe.com/]qkgshretctbe[/url], [link=http://xeyhnxcehmjd.com/]xeyhnxcehmjd[/link], http://znfxnfbkrhur.com/
Montag, 14-03-11 17:00
Stuttgart 21 mit seinen langen Tunnelröhren und Mischbetrieb auf den Zulaufstrecken wird zu einem Flaschenhals im Netz. Die Schiene als System wird durch eine solche Baumaßnahme eher geschwächt als gestärkt. Die vorgesehenen Umsteigeverbindungen am Filder-Bahnhof unterhalb des Echterdinger Flughafens sind Infrastruktur ohne nachhaltigen Anspruch, eine echte Not-Lösung! Das wird jedenfalls kein Vergnügen für die Bahnreisenden, wenn sie dort umsteigen wollen / sollen. Dagegen würde das bundesweite Netzkonzept der GRÜNEN, das einen integralen Taktverkehr vorsieht, mit dem „Deutschlandtakt“ wirkliche Fortschritte für alle Bahnhutzer bringen. Um diesen Taktfahrplan fahren zu können, müssten die vorhandenen Mittel aber gezielt in aktuelle Schwachpunkte des Schienennetzes investiert werden. Der Ausbau der Rheintaltrasse auf vier Gleise ist dabei ein wesentliches Element im Südwesten. Die Fixierung der Bahnplaner auf Hochgeschwindigkeitsstrecken ist ein Fehler gewesen. Viel wichtiger sind Maßnahmen, die auf mehr Strecken im Fernverkehr durchschnittlich höhere Reisegeschwindigkeiten möglich machen, damit die Bahnknoten im Rahmen des Deutschlandtaktes pünktlich angefahren werden können. Die Marke „Bahn“ als Garant für bequemes Reisen und verlässliche Verbindungen in der Fläche zu etablieren, ist kurz- und mittelfristig am wichtigsten, die Schiene muss gegenüber der Straße und dem Flieger wieder deutlich nach vorne gebracht werden.
Theo Tiger
Mittwoch, 09-03-11 19:05
Vielleicht hätte man vor 10, 15 Jahren die Weichen tatsächlich anders stellen sollen, aber das Projekt JETZT zu stoppen ist heller Wahnsinn. Ich erwäge ernsthaft, opwohl ich von Mappus rein gar nichts halte, nur aus diesem Grund erstmals in meinem Leben CDU zu wählen. Traurig, aber wahr. - Und noch etwas: Wenn mit der gleichen Energie gegen Verlängerung AKW Neckarwestheim agiert würde, wäre das toll - und ungleichwichtiger! Von Afghanistan, demHaupt-Fehltritt der Grünen, ganz zu schweigen.
Montag, 07-03-11 16:02
wollen die Grünen wirklich S21 stoppen?
Dem Wahlvolk etwas versprechen ohne es nachher halten zu müssen ist nicht schwer.
Denn wenn in dem versprochenen Volksentscheid sich die Mehrheit dafür ausspricht muss ich (der Winni) auch mein Versprechen nicht einlösen aber werde trotzdem Ministerpräsident.
Die Leute sind halt so leicht zu verarschen...
Montag, 07-03-11 15:15
BAHN 2.0 -- Kundenservice wieder groß schreiben und Infrastruktur pflegen ...
Wir brauchen vor allem ganz rasch wieder eine funktionierende und kundenfreundliche Bahn. Der Service ist sowohl bei DBregio (die vom Land bezahlte "rote" Bahn) als auch bei der weißen Fernbahn geradezu "unterirdisch". Viele Mitarbeiter (und nicht nur die Lokführer) sind frustriert, der Börsengang-Hype hat das Berufsethos völlig ruiniert.
Auch fitte Bahner demotiviert der aktuelle offensive Umgang mit den Kunden, die für ein Ticket am Schalter inzwischen 5 Euro Extra bezahlen dürfen, weil die Automaten es billiger können. Das ist die Kunden-Offensive des "Unternehmen Zukunft" - und das ist genau die falsche Richtung! - Raus aus dem Tunnel! - Mehr Effizienz bei der Panung, mehr Ehrgeiz bei der Kundenbindung!
Falls das Öl noch teurer wird, braucht es ein funktionierendes schienengebundenes Transportsystem in der Fläche, und zwar gleich und nicht erst im Jahr 2020 ...
Theo Tiger
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