

Die Grünen-Landesvorsitzenden Silke Krebs und Chris Kühn weisen die Behauptung von Bundesverkehrsminister Ramsauer, dass die Grünen „mit Stuttgart 21 weitermachen würden“, wenn sie politisch mitentscheiden könnten, entschieden zurück. „Das ist ein allzu durchsichtiges wahltaktisches Manöver. Die Äußerungen zeigen, dass der Union das Wasser bis zum Hals steht und sie sich nicht mehr mit Sachargumenten, sondern nur noch mit Verleumdungen zu wehren weiß. Für uns ist klar: Wir Grüne werden alles tun, um Stuttgart 21 zu verhindern – vor und nach der Wahl“, sagten Silke Krebs und Chris Kühn. Im Falle einer Regierungsbeteiligung nach der Landtagswahl wollen die Grünen einen Weg suchen, das Volk über das Milliardenprojekt entscheiden zu lassen. „Ramsauer soll sich lieber um die Glaubwürdigkeit der Union kümmern, da gibt es genug zu tun.“
Ramsauers Äußerungen seien angesichts der laufenden Schlichtungsgespräche „vollkommen unangebracht“, so Krebs und Kühn: „Verleumdungen untergraben die Verhandlungen und vertragen sich nicht mit der Friedenspflicht."
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