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Foto: "Atomkraft? Nein Danke"-Aufnäher

Tschernobyl warnt noch immer…

In der Nacht des 26. April 1986 ereignete sich im Kernkraftwerk Tschernobyl der weltweit schwerste Unfall in der zivilen Nutzung der Kernenergie. An diesem Tag explodierte die Illusion einer risikofreien Atomtechnologie – mit fatalen Auswirkungen für Mensch und Umwelt. Die unmittelbaren Folgen dieser schrecklichen Katastrophe veränderten das Leben in Europa. Baden-Württemberg wurde durch Fallout und kontaminierten Regen stark radioaktiv verseucht.

Die mahnende Erinnerung vor Augen, wollen die baden-württembergischen Grünen den politischen Druck für einen Ausstieg aus der Nuklearenergie aufrechterhalten. „Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht: Wer aussteigen will, muss auch in die Erneuerbaren Energien einsteigen. Solarkürzungen und fehlender Plan beim Netzausbau zeigen aber, dass Merkel, Röttgen und Co. zur Energiewende nicht fähig sind“, kritisiert Chris Kühn, Landesvorsitzender der Grünen Baden-Württemberg.

„Auch die Katastrophe von Fukushima im vergangenen Jahr hat noch einmal deutlich gemacht: es gibt kein kalkulierbares Restrisiko bei der nuklearen Energiegewinnung. Wir Grünen in Baden-Württemberg kämpfen deshalb nicht nur für einen deutschen Ausstieg aus der Atomkraft. Auch der französische AKW-Dinosaurier Fessenheim muss endlich abgeschaltet werden!“ fordert Thekla Walker, Grüne Landesvorsitzende.

Tschernobyl habe der Menschheit die Grenzen des Machbarkeitswahns in der Atomtechnologie offen vor Augen geführt. Der GAU sei noch immer eine schreckliche Bestätigung, dass der Kampf der Grünen gegen diese hoch riskante Art der Energiegewinnung von existenzieller Bedeutung sei, so die beiden Vorsitzenden abschließend.

Mittwoch, 25. April 2012

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Alb

Donnerstag, 17-05-12 00:06

Die erneuerbare Energie zerstört Natur und Landschaften...was für eien Zukunft...---´Energiewende, wie Ökostom die Natur zerstört.´
http://www.youtube.com/watch?v=ce7-1B5rx4E
---Der "GRÜNE Wahnsinn" der Energiewende Waldrodung für Windkrafträder !!
http://www.youtube.com/watch?v=okDolHHfrn0

 

Annakutty

Mittwoch, 09-05-12 17:06

Der Beitrag ist spitze. Aussteigen ja, aber wo bleibt die Altnernative. Nur die erneuerbare Energie hat eine Zukunft.

 

Harry

Mittwoch, 09-05-12 15:20

Link zur Homepage

Der Ausstieg aus der Atomkraft wäre ja garnicht so schlimm, wenn dabei das Preisniveau beibehalten werden könnte. Nachdem die Atomkraftwerke dann weg sind und unsere Landschaft mit Windrädern und Solaranlagen zugepflaster sind, weiß ich schon genau wer auf die Barikaden "Für eine schönere Landschaft" geht...

 

h.g.

Samstag, 05-05-12 07:38

1998 wurde der Strommarkt liberalisiert, wobei der Strompreis für den Verbraucher bis 2000 sank, um danach deutlich über das Niveau von 1998 zu steigen. Zu dieser Zeit regierte Rot/Grün auf Bundesebene. Verbraucherminister war Frau Künast und Umweltminister Herr Trittin. In dieser Regierungszeit entsatanden durch Fusionierung einer Stromkonzerne Monopolisten. Dass dies für den Endverbraucher nicht gerade günstiger wurde, dürfte wohl jedem einleuchten. Erst durch Eingriff der EU im Jahre 2004 wurde eine Bundesnetzagentur eingerichtet, was Rot/Grün bis dato versäumt hatte.
Zwar wurde seinerzeit der Atomausstieg beschlossen und eine Energiewende gefordert,
vollmundig neue Arbeitsplätze angekündigt, welche im Solarbereich mittlerweile in China gelandet sind, am oben geforderten Netzausbau tat sich auch zu dieser Zeitt kaum etwas.
Eine Energiewenden kann nur Schrit für Schritt geschehen. Erst Netzausbau, dann Neubau umweldfreundkicher Kohle und Gaskraftwerke, um Reserven für Wind- und Sonnenarme Zeiten zu haben und erst dann kann das Stillegen von Atomkraftwerken erfolgen. Alles andere ist planlos und überhastet. Die, von den Grünen so geliebte Solarförderung zahlt mal wieder der weniger gut betuchte Endverbraucher, der keine Möglichkeit hat, Solaranlagen auf das Hausdach zu montieren, da er in vielen Fällen zur Miete wohnt.
Anlehnend an den obigen Artikel darf wohl festgestellt werden: die Rot/Grüne Bundesregierung hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Wer austeigen will, muß erst einmal die Transportwege für die neuen Energien installieren . Planloses Verhalten dieser unglückseligen Koalition zeigten deutlich, dass Rot/Grün zur sinnvollen Energiewende nicht fähig waren. Einzig der Preis für den Endverbaraucher erhöhte sich, ähnlich wie der Spritpreis für die Autofahrer so dramatisch, dass viele Menschen weiter in die Armut getrieben wurden. Bedenkt man, dass die Verfasser des obigen Artikels, bei dem man wohl
die Vergessen- und Unwissenheit der meisten Wähler einkalkuliert hat, Landesvorsitzende einer Regierungspartei in einem der erfolgreichsten Bundesländer sind, kommt man bei soviel Inkompetenz ins Grübeln.
Es wäre zwar zu begrüßen, wenn wir auf Atomkraftwerke verzichten könnten, diese aber hat bisher keine Regierung sinnvoll in die Wege geleitet. Es wäre zu whrscheinlich zu viel verlangt, wenn in den Parteien und Regierungen mehr Fachleute mit ausreichender Kompetenz den Ton angeben würden. Personen mit der Vita einer Frau Walker, oder der Herren Kühn und Kretschmann dürften hier wohl überfordert sein und das Thema, wie in anderen Parteien auch, von der ideologischen Seite mit Blick auf die nächste Wahl angehen und hierbei mehr der Polemik als dem Sachverstand den Vorzug geben.

 

Energie sparen jetzt

Montag, 30-04-12 03:15

Die Energierevolution frisst jetzt ihre Kinder
Die Lasten der Energiewende sind so groß geworden, dass sie einkommensschwache Haushalte bereits überfordert. Wenn aber durch hohe Strompreise die Grundstoffindustrien außer Landes getrieben werden und der Standort in Gänze Schaden nimmt, wird sich die soziale Dimension der Energiewende nicht mehr verschleiern lassen. Sie wird sich dann in der Arbeitslosenstatistik deutlich ablesen lassen.

 
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