
In der ersten Folge der Podcastreihe bezeichnete Winfried Kretschmann die Pläne zum Atomausstieg als großen Erfolg der Umweltbewegung. Die Richtung stimme. Für einen breiten gesellschaftlichen Konsens wäre jedoch erforderlich, dass noch schneller ausgestiegen werde und dass auch der Umstieg auf die erneuerbaren Energien klarer erfolge. Insofern zeige das Konzept große Schwächen und müsse erheblich nachgebessert werden, so Kretschmann.
Freitag, 03. Juni 2011Dienstag, 19-07-11 02:27
Auf die Tropenwälder fliegt eine neue Gefahr zu: Abholzung für den Flugbetrieb. Im Namen des Klimaschutzes wollen Airlines künftig mit Pflanzenölen im Tank abheben. In Frage kommen Jatropha- und Palmöl. Beides Öle von Plantagen, für die Tropenbäume fallen und Kleinbauern vertrieben werden. Die Lufthansa hat die Pionierrolle übernommen: Am 15. Juli startet in Hamburg ein Airbus 321 zum ersten Mal mit sogenanntem Biosprit.
Wir rufen zum Protest und zur Demo um 10 Uhr am Hamburger Flughafen auf. Machen Sie mit!
Montag, 06-06-11 21:16
Man kommt sich allmählich vor wie auf dem Jahrmarkt oder bei der Versteigerung. Nach dem Motto "Wer bietet mehr" versucht man, sich gegenseitig zu überbieten. Dabei gibt es auch unseriöse Bieter, die kein Geld in der Tasche haben, d.h. sie wissen absolut nicht, wo 2013 der Strom herkommen soll. Notfalls eben aus den Schrottmeilern aus Frankreich oder Tschechien. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man über diese politischen Diletanten eigentlich lachen. Aber sie fahren Deutschland mit Vollgas gegen die Wand.
Pelayo von Asturien
Montag, 06-06-11 19:27
Hallo Herr Kretschmann, für einen schnelleren Ausstieg müsste man die Linken (2013) oder die SPD (2015) wählen. Die Grünen kommen da nicht mehr mit. Die Belegschaften der AKW's sollte man direkt in die Kohlegruben schicken, da diese umweltfreundliche Energiequelle jetzt not tut. Ansonsten haben die großen Versorger (E.on, RWE und ENBW) Milliarden an Marktwert verloren. Macht nichts, da die Mehrheitsaktionäre ja nur die Kommunen bzw. der Steuerzahler ist. Die 1.5Mrd die für Gorleben investiert wurden sollte man dann auch gleich abschreiben. Vielleicht kann man ja den Atommüll unter dem Stuttgarter Bahnhof begraben. Damit könnte man dann die 1.4Mrd verbaute Fehlinvestition rechtfertigen.
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