

„Die Forderungen der Umweltverbände an die künftige Landesregierung sind Rückenwind für grüne Politik”, begrüßten der Grünen-Landesvorsitzende Chris Kühn und Gisela Splett, Mitglied des grünen Spitzenteams zur Landtagswahl, die Forderungen der Umweltverbände im Vorfeld der Landtagswahl. „Ob bei Stuttgart 21, beim Atomausstieg oder bei den Bemühungen um ein gentechnikfreies Baden-Württemberg – wir Grünen sind mit den Umweltverbänden einig und haben die entsprechenden Aussagen in unserem Wahlprogramm verankert: Wir wollen Baden-Württemberg ökologischer und klimafreundlicher machen. Das Land braucht dringend eine Energie- und Agrarwende, eine umweltverträgliche Verkehrspolitik und die Stärkung des Naturschutzes. Statt schwarz-gelber Betonideologie und immer neuer Straßen, wollen wir die «grüne Infrastruktur» unseres Landes ausbauen“, betont Gisela Splett. “Wir müssen anders produzieren, transportieren und konsumieren, um unseren Wohlstand auch in Zukunft zu sichern – das haben CDU und FDP nicht verstanden,” so Kühn.
Die Grünen kritisieren die Erfolglosigkeit der Umweltpolitik der bisherigen Landesregierung. “Schwarz-Gelb hat in den vergangenen Jahren weder den Ressourcenverbrauch, noch den Ausstoß von Treibhausgasen wesentlich gesenkt. Fakt ist: Baden-Württemberg ist von einer nachhaltigen Wirtschaftsweise noch meilenweit entfernt”, sagte Splett. Die Nachhaltigkeitsstrategie der Landesregierung sei ein Schlag ins Wasser und bedürfe eines echten Neustarts mit klaren und ambitionierten Zielen.
“Die Auswertung der Wahlprogramme der anderen Parteien zeige, dass Ökologie vor allem für CDU und FDP nach wie vor ein Fremdwort ist“, stellt Chris Kühn fest. Und Splett ergänzt: „Die schwarz-gelbe Landesregierung hat den Umwelt- und Naturschutz in den vergangenen Jahren nicht voran gebracht, sondern stand bei vielen Fragen im Bremserhäuschen. Um Baden-Württemberg zum Vorreiter beim Umweltschutz zu machen, brauchen wir dringend einen Politikwechsel.“
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