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Enttäuschendes Ende der Weltklimakonferenz in Durban

Gerade ist die Weltklimakonferenz in Durban zu Ende gegangen – und wieder einmal waren die Teilnehmer nicht in der Lage, eine verbindliche Nachfolgeregelung des auslaufenden Kyoto-Protokolls auszuhandeln. Nicht einmal das Minimalziel, die Bereitstellung von Hilfefonds für die Entwicklungsländer, wurde erreicht. 

Darüber hinaus ist es es erschreckend, wie wenig Aufmerksamkeit das Thema sowohl von den Medien als auch von der Öffentlichkeit erfahren hat – und das zu einer Zeit, in der der

Ausstoß von Treibhausgasen einen neuen traurigen Rekord erreicht hat: Von 2009 auf 2010 wurden so viel schädliche Co2-Emissionen freigesetzt wie niemals zuvor. Weltweit hat der Ausstoß um insgesamt fünf Prozent zugenommen. Und die Folgen sind fatal: Die Erderwärmung steigt stetig und so versauern die Meere weiter, die Polkappen schmelzen, die Klimazonen verschieben sich und auch der Meeresspiegel steigt weiter. 

Das Scheitern des Klimagipfels bestätigt nun unsere Forderung nach einer Klimapolitik der zwei Geschwindigkeiten. Das heißt, die internationale Klimapolitik darf eben gerade nicht von den zwei großen Nationen bestimmt werden, die beim Klimaschutz auf der Bremse stehen. Der Gipfel des Stillstandes muss überwunden werden, und dazu braucht es nun konkrete und mutige Schritte!“ Es ist an der Zeit für uns Europäer, voranzugehen und nicht darauf zu warten, dass andere es tun. Und auf diesem Weg können wir viele andere Staaten mitnehmen. So könnte Europa zum Beispiel einen Vertrag mit anderen engagierten Industrie- und Schwellenländern aushandeln, den China und die USA zu einem späteren Zeitpunkt unterzeichnen können. 

Doch nicht nur auf internationaler Ebene ist der Klimaschutz ein bedeutendes Thema; auch wir in Baden-Württemberg müssen unseren Teil dazu beitragen; jeder muss sich an seine eigene Nase fassen. Sowohl im Großen als auch im Kleinen ist es wichtig, ambitionierte Ziele zu verfolgen - und das tun wir Grünen in Baden-Württemberg! Wir wollen das Land zum Vorreiter in Sachen Klimaschutz machen. Unser Ziel ist es, bis 2020 eine Reduzierung der Treibhausgase um 40 Prozent gegenüber 1990 zu erreichen.  

Dabei bauen wir vor allem auf Energieeinsparung, Erneuerbare Energien und Energieeffizienz. 

Das heißt zunächst einmal, dass wir so schnell wie möglich weg von der Atomkraft müssen und hin zu erneuerbaren Energien. Der Windkraft kommt hierbei eine zentrale Bedeutung zu – im bundesweiten Vergleich landet Baden-Württemberg dabei auf dem letzten Platz und damit dürfen wir uns nicht zufriedengeben.

Um bei dem Ausbau und der Förderung von Windenergie Rechts- und Planungssicherheit zu schaffen, wird das Umweltministerium in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsministerium und dem Ministerium für Ländlichen Raum einen Windenergie-Erlass vorbereiten, der den Genehmigungsbehörden – insbesondere den Immissionsschutz- und Naturschutzverwaltungen – als Richtschnur für die Genehmigung neuer Windräder dienen soll. Wir haben uns das ehrgeizige Ziel gesetzt, dass bis 2020 zehn Prozent von Baden-Württemberg mit Windenergie versorgt werden.

Wichtig ist uns außerdem, den Weg der Energiewende gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern zu gehen und mit ihnen einen Dialog auf Augenhöhe zu führen. Denn nur so können wir die Energiewende schaffen und unseren Teil zum Klimaschutz beitragen. 

Montag, 12. Dezember 2011

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pelayo

Dienstag, 07-02-12 11:15

Ursache der derzeitigen -für einen Winter nicht ungewöhnlichen- Kälteperiode ist natürlich auch die Klimaerwärmung. Dabei gibt es solche Witterungsverläufe seit Menschengedenken.
Heute gibt es dazu ein ZDF-Spezial und einen ARD-Brennpunkt. Der Alarmismus treibt es wieder wie im Irrenhaus.
Der Klima-Erwärmungs-Schwindel fliegt allmählich auf. Es wird immer offensichtlicher, dass mit Horrorszenarien Geld verdient werden soll. Die Erderwärmung der letzten 150 Jahre betrug 0,8 Grad und wurde hauptsächlich von der veränderten Sonnenaktivität verursacht. Der Anteil der menschgemachten daran war -wenn überhaupt messbar- nur äußerst gering.
Jetzt ist vermutlich sogar mit einem Rückgang oder einer Stagnation der Temperatur zu rechnen.
Selbstverständlich müssen wir unsere Dreckschleudern abstellen und das Verbrennen wertvoller fossiler Rohstoffe so gut und schnell wie möglich reduzieren.
Aber die Panikmache ist unverantwortlich und führt zu Fehlentscheidungen und soll -so mein sich immer mehr erhärtender Verdacht- zur Gewinnmaximierung bei einigen Industriezweigen und deren Teilhabern dienen.

 

Schifoan!

Mittwoch, 04-01-12 12:14

Dieser Erwärmungsdünnschiss ist auch mehr als enttäuschend - in Österreich war 2011 wieder einer der schneereichsten und kältesten Winter!

 

h.g.

Freitag, 30-12-11 20:28

Auch Ihnen Herr Krüger guten Rutsch und ein erfolgreiches neues Jahr.
Ihr letzter Beitrag war ja schon mal kürzer unde dennoch aussagekräftig. Prima !
Ich fürchte nur, dass wir z.Zt. wieder eine Pro-forma-Beteiligung haben, auch wenn Herr Kretschmann einen anderen Eindruck hinterlassen will. Mir scheint, dass linksorientierte Parteien ideologisch verkrampft die eigene Meinung als Dogma ansehen.

 

Helmut Krüger

Freitag, 30-12-11 08:26

Besser, als sich in den Schmollwinkel zurück zu ziehen, wie ein Kaninchen auf die Schlange zu starren, wäre es IN MEINEN AUGEN, die Beteiligungschancen anzunehmen, zu groß geplante, landschaftsunangepasste Windräder zugunsten von landschaftlich wirklich angepassten zu verhindern. Da gibt es einen Unterschied zwischen einer 58-jährigen mehr oder minder bloßen Pro-forma-Beteiligung und einer tatsächlichen.

Die ermunternden Grüße für 2012 gehen auch an Sie, h.g.
Helmut Krüger


Helmut Krüger

 

Gegen Grün

Freitag, 30-12-11 08:25

Danke Herr Krüger für Ihre Meinung. Teile ich zwar nicht in jedem Punkt, macht aber nix.
Ich bin einfach gespannt, wie in Deutschland das Thema "Energiewende" umgesetzt wird. Auf jeden Fall wird's für uns Verbraucher teurer.

Ihnen alles Gute, bis später wieder auf der Grünen-HP.
(Mal abgesehen von der üblichen Kritik [hier: Klimakonf. in Durban] ist es gerade echt ruhig um die Grünen)

 
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