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Foto: Aufnäher "Atomkraft - Nein Danke"

Atomkraft ist nicht beherrschbar

„Das Wort Restrisiko ist zu streichen“, sagte der Grünen-Spitzenkandidat Winfried Kretschmann, „Atomkraft ist höchstes Risiko.“ Anders als in Tschernobyl handele es sich in Japan um Atomtechnologie eines modernen Industriestaates, deren Sicherheitsmängel durch eine furchtbare Naturkatastrophe offenbar wurden. Die schrecklichen Ereignisse in Japan zeigten, dass der Mensch bei dieser Risikotechnologie im wirklichen Ernstfall an seine Grenzen stoße. „Harrisburg, Tschernobyl und jetzt Fukushima beweisen, dass die Atomenergie weder durch Sicherheitstechnik noch von Menschenhand letztlich beherrschbar ist.“

Aus dieser Erkenntnis könne es nur eine einzige logische Folgerung geben: „Wir müssen raus aus dieser Risikotechnologie, so schnell wie möglich. Neckarwestheim I und Philippsburg I müssen sofort vom Netz genommen werden. Die Atomlaufzeitverlängerung muss zurückgenommen werden. Ministerpräsident Mappus hat diese lange Laufzeitverlängerung gegen seinen eigenen Umweltminister Röttgen an den Ländern vorbei durchgesetzt. Er steht in besonderem Maße in der Pflicht, dass diese Laufzeitverlängerung umgehend rückgängig gemacht wird.“

Kretschmann erinnerte daran, dass das Atomkraftwerk Neckarwestheim I jetzt gerade in der Stillegungsphase befände, wenn der Ausstieg nicht verlängert worden wäre. Neckarwestheim I, so Kretschmann, liege sicherheitstechnisch weit hinter den heutigen Erfordernissen zurück. Der Uraltreaktor sei nicht einmal ansatzweise in seinem jetzigen Zustand genehmigungsfähig.

Sonntag, 13. März 2011

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Wolfgang

Mittwoch, 04-04-12 12:59

Link zur Homepage

Ein Skandal: UM Untersteller hat die atomrechtliche Freigabe für Linkenheim-Hochstetten erteilt damit das ITU (EURATOM) eines der größten Forschungsinstitute baut. Einschränkung: Atomreaktoren der nächsten Generation dürfen nicht entwickelt werden, aber an den Brennstoffen, die dann in diesen Atomreaktoren Verwendung finden, soll geforscht, entwickelt und diese sogar im Maßstab 1:10 hergestellt werden? Sehr seltsam. Denn ohne diese Brennstoffe gibt es keine neue Atomreaktoren-Generation. Hier sollte das Umweltministerium seine formulierten Forschungseinschränkungen der "Entwicklung von Atomreaktoren der nächsten Generation" deutlicher fassen und vor allem verifizieren, dass dies auch für die "Entwicklung der Brennstoffe für Atomreaktoren der nächsten Generation" gilt.

siehe http://www.muellundumwelt-bi-ka.de/

 

Bremser

Freitag, 25-03-11 16:27

Hallo
Ich habe selbst schon eine Katastrophe mit Explosion, Notabschaltung usw. in einem deutschen Braunkohlekraftwerk erlebt. Ein kleiner technischer Defekt außerhalb des "sicheren" Kraftwerkes war die Ursache. Nicht auszudenken wenn es ein AKW getroffen hätte. Das hätte vielleicht für sehr viele Menschen drastische Folgen gehabt.
Doch wie viele Menschen und Natur hat das Kohlekraftwerk täglich durch Asche, sauren Regen, Smog usw. geschädigt? Ist das über 50 Jahre weniger schlimm als 1 GAU im AKW ?

Energie sparen und auf erneuerbare Energien umsteigen ist für mich derzeit die einzige Lösung.

 

Rene

Mittwoch, 23-03-11 18:26

So ein Unsinn die Atomkraftwerke vom Netz zu nehmen. Da Atomkraftwerke die meiste Energie erzeugen, die wir brauchen. Alle die Grün wählen, denken einfach nicht weiter... denn wenn wir Atomkraftwerke abschalten muss Deutschland teure Atomenergie bei den Franzosen kaufen und kann noch nicht mal Atomenergie an andere Länder verkaufen.
Wirtschaftliches Denken = 0
Warum sollen wir Deutschen immer die Dummen sein und einen auf Öko machen? Was bringt mir ein Atomausstieg in Deutschland, wenn an der Grenze zu Frankreich einige Atomkraftwerke steht? Warum soll ich meinen Stromanbieter wechseln, wenn die Anbieter ihren Strom vom Atomwerk einkaufen und einen auf Grün machen?
Erneuerbare Energie ist für die Zukunft gut, aber noch zu teuer.

 

Beckmann

Montag, 14-03-11 10:02

Bitte instrumentalisiert das Thema Kernernergie. Wenn ein Thema dann dieses Thema. Jetzt ist die Zeit Klartext zu reden. NAch statistischen Berechnugnen sollten GAUs nur alle 100.000 Jahre möglich sein. Ich bin jetzt 50 und musste schon den 3. erleben. Die Statistik ist ein Scheiss.
Konsequenter Ausstieg aus den KKWs und Freisetzung aller Mittel für die Brückentechnologien sowie die regenerativen.
Gestern wurde im Presseclub (ARD) verlautbart, dass 450 !!!! neue AKWs geplant sind . Sind die denn alle wahnsinnig geworden.
Ob Ministerpräsident in BW oder nicht , legt euch ins Zeug und macht KKWs zu dem Thema.

 

Karl Schrödelsecker

Montag, 14-03-11 08:47

Link zur Homepage

In Anbetracht der gravierenden Unfälle, die wir inzwischen mit den Kernkraftwerken in Harrisburg (USA), Tschernobyl (UdSSR, Ukraine) und nun auch in Fukushima (Japan) zu verzeichnen haben, muß eigentlich jedem halbwegs intelligenten Menschen klar sein, daß diese Form der Energiegewinnung einfach nicht zu verantworten, und damit auch nicht weiter hinnehmbar ist.
Wenn uns die Herrschaften von der Atomindustrie-Lobby aus CDU/CSU und FDP eines anderen belehren wollen, dann sollen sie doch bitte einfach mal schnell nach Japan fliegen und die Atomkatastrophe aufhalten, die dort aktuell im Gange ist.
Hiermit sind alle Landtagskandidaten der CDU und FDP in Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz aufgerufen, nach Japan zu reisen, um dort den atomaren GAU abzuwenden.
Falls sie damit nichts im Sinn haben, brauchen sie am 20. und 27. März 2011 erst gar nicht zur Wahl anzutreten.
Mir ist jedenfalls nicht nach Politikern, die unsere Sicherheit, unsere Landschaft und die Zukunft unserer Kinder derart fahrlässig auf´s Spiel setzen.

 
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