

Die Grünen-Landesvorsitzende Silke Krebs wirft Ministerpräsident Mappus in einem Brief vor, zur Polemisierung der aktuellen Hartz- IV-Debatte beizutragen. „Mit seiner pauschalen Kritik an Hartz-IV-EmpfängerInnen, diffamiert Mappus eine ganze Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern als nicht leistungsbereit“, kritisierte Krebs eine Aussage des baden-württembergischen Regierungschefs. Dieser hatte im Bezug auf Arbeitslosengeld-II-BezieherInnen gesagt hatte, dass derjenige, der morgens aufsteht und arbeiten geht, mehr in der Tasche haben müsse, als der der liegen bleibt.
Krebs betonte, dass diese Aussage nicht nur in der Form „völlig unangemessen und eines Ministerpräsidenten nicht würdig“ sei, sondern auch in der Sache falsch. So übten 25 Prozent der Menschen, die im Land Arbeitslosengeld II beziehen, eine Erwerbstätigkeit aus. Sie müssten jedoch ihren Lohn mit Hartz IV aufstocken, um ihre Existenz zu sichern. „Die sogenannten Aufstocker bleiben morgens genauso wenig liegen wie die Alleinerziehenden, die in Baden-Württemberg ein Fünftel der ALG II-Empfänger stellen. Sie und ihre tagtägliche Leistung werden durch die pauschale Aussage von Mappus herabgesetzt“, sagte Krebs.
Die Grünen-Landesvorsitzende hält auch Mappus` Vorschlag, durch Steuersenkungen einen angemessenen Lohnabstand zwischen Arbeitenden und Beziehern von Hartz IV-Leistungen zu erreichen, für völlig ungeeignet. Geringverdiener zahlten in der Regel keine oder geringe Einkommenssteuer – sie würden also von einer Steuersenkung kaum oder gar nicht profitieren. Krebs schlägt deshalb das Grüne Progressivlohnmodell zur Lösung der Lohnabstands-Frage vor: „Wir wollen, dass jede und jeder, die oder der den ganzen Tag arbeitet, von seinem Arbeitseinkommen auch leben kann. Deshalb schlagen vor, die Sozialversicherungsbeiträge sozial zu staffeln. Für alle Einkommen bis 2.000 Euro sollen die Beitragssätze erst langsam ansteigen. Der Effekt: Geringverdiener werden von hohen Sozialabgaben entlastet. Menschen mit einem niedrigen Einkommen haben mehr Netto vom Brutto in der Tasche, und der Lohnabstand steigt. Gleichzeitig sinken die Lohnkosten für Unternehmen – Arbeitsplätze können leichter entstehen.“
Mittwoch, 24. Februar 2010Mittwoch, 07-03-12 04:52
Desweiteren kloppt euer Stasipfaffe Gauck ähnliche Sprüche, wie Mappus.
Mittwoch, 07-03-12 04:45
Es gab schon immer Personen, die Arbeitslose als arbeitsscheu diffamiert haben.
Aber ihr Grüne habt zusammen mit der SPD mit Ha(r)tz IV den Arbeitslosen das Leben zur Hölle
gemacht.
Ihr habt somanchem Erwerbslosen mit eurem Sanktionsterror in den Tod getrieben!
Dienstag, 16-08-11 21:31
@ Sehr geehrte Silke Krebs: Herr Mappus hat vollkommen Recht das Menschen die Arbeiten gehen mehr Geld bekommen sollten,
allerdings nicht im vergleich zu HartzIV-EmpfängernInnen, sondern im Vergleich mit GroßverdienerInnen. Das steht
aber keines Wegs im zusammenhang mit HartzIV-EmpfängerInnen. Arbeit und Arbeitslos als ein Thema zu behandeln ist Irreführung!
Sie und Herr Mappus verhindern lediglich das sich die Bürger mit dem wirklichen Problem beschäftigen,
nämlich dem der Ausbeutung aller GeringverdienerInnen und dem Mittelstand durch zu hohe Abgaben und dem unverantwortlichen
System der Zeit- und Leiharbeit. Die Argentur für Arbeit fördert lediglich dieses Instrument der kapitalgierigen
Wirtschaft und damit weiter die Ausbeutung aller BürgerInnen! Lassen Sie sich nicht auf solch eine Diskussion ein,
falls Sie wirklich etwas zur sozialen Gerechtigkeit beitragen wollen.
Folgende Punkte sind z.B. Gründe für die soziale Ungerechtigkeit:
- zu hohe Abgaben
- dem unverantwortlichen System der Zeit- und Leiharbeit
- die Argentur für Arbeit welche lediglich Lohndumping fördert
- Großverdiener die Gewinne von
Unternehmen in großem Ungleichgewicht zum Arbeitnehmer einzustreichen
- Handwerkskammern die mit Arbeitgeber zusammenarbeiten, vorrangig in mittelgroßen und kleinen Unternehmen
- Großunternehmen die ihre Kosten durch Umrechnungen und untransparente Vorgänge auf Steuerzahler abwälzen
eine Diskussion die gleichzeitig den Lohn von Arbeitnehmern und den Umfang der Unterstützung Arbeisuchender behandelt ist
daher nicht angebracht und noch weniger, wenn man wie Herr Mappus versucht Arbeitnehmer in zwei Parteien zu spalten.
Dies führt lediglich zu weniger Widerstand gegen Ausbeutung. Hier werden zwei verschiede Themen, welche auf Grund der
komplizierten Lösungswege nicht leicht zu bewältigen sind vermischt und führen zum Verlust des Überblicks und der daraus folgenden
Spaltung der Betroffenen, da es zwar die Gesellschaft betrifft, jedoch nicht im Zusammenhang von Arbeitnehmern und Arbeitsuchenden
steht. Desweiteren wird propagiert das es sich hierbei um ein Problem handelt und der durchschnittliche Arbeitnehmer die Kosten für
sozial Schwächere trägt.
In einem Sozialstaat helfen die Stärkeren den Schwächeren bzw. die Stärksten den Schwächsten. Jedoch lässt sich die Gesellschaft in
alle vier Stufen einteilen.
Herr Mappus und Ihre Diskussion handelt davon das die Starken den Schwächsten tragen. Somit wird ein dirttes Problem geschaffen,
die Soziale Ungerechtigkeit
zwischen ArbeitnehmerInnen und Hartz IV EmpängerInnen und somit der Blick der Gesellschaft unabhängig
voneinander zwischen zwei bzw. drei Problematiken hin und her gelenkt, ähnlich wie bei einem "Hütchenspiel", welches in der Bundesrepublik
im Zusammenhang mit Geld verboten ist.
1. Problem: Soziale Ungerechtigkeit gegenüber ArbeitnehmerInnen
2. Probelm: Soziale Ungerechtigkeit gegenüber Hartz IV EmpfängerInnen
3. propagiertes Problem: Soziale Ungerechtigkeit dem Mittelstand durch Hartz IV EmpfängerInnen
Damit findet die Gesellschaft das "Bällchen" nicht mehr.
"Bällchen" = Grund für Soziale Ungerechtigkeit gegenüber ArbeitnehmerInnen/Hartz IV EmpfängerInnen
Ich schlage vor, das sich die Regierung von den immer reicher werdenden, die von der bisherigen Politik profitieren,
nicht mehr einschüchtern lässt. Die Porsche AG wird in Stuttgart bleiben, genau wie die DaimlerAG und andere Großkonzerne.
Ebenso wird die DB auf ihre Fahrgäste und Mitarbeiter angewiesen bleiben. Sollten diese ihre Argumente wahr machen und
auswandern wird eine starke Wirtschaft trotz allem bestehen bleiben. Da diese vom Bürger und ArbeitnehmerInnen ausgeht und
nicht allein von Managern oder Vorständen. Sollten die Wohlhabenderen aus diesem Grund der BRD den Rücken zukehren für das für
die BürgerInnen zu einer Verkleinerung der SPanne zwischen Arm und Reich, jedoch nicht zu einem einknicken der Wirtschaft.
In Deutschland und Baden-Württemberg zählen die hochqualifizierten Auszubildenden
und Abreitnehmer zu den besten der Welt. Das wird sich nicht ändern, lediglich durch demotivierendes Lohn-dumping
und ungerechtes behandeln der ArbeitnehmerInnen, Arbeitssuchenden und deren nächsten Generationen. Somit liegt die
Lösung nicht alleine bei der Steuersenkung.
Mit freundlichen Grüßen
Ein Bürger Baden-Württembergs
Dienstag, 19-07-11 18:16
Geringverdiener werden erstmal stärker belastet. Durch den grünen Energieausstieg steigen die Kosten für den Energiebezug (Strom, Gas) massiv an. Und Geringverdiener können sich keine Solarpaddel leisten wie die grünen Schulleher&Co. Sondern sie müssen deren Investitionen in eine unnütze Technologie mit subventionieren
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