

Die Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Thekla Walker, fordert die Landesbank Baden-Württemberg auf, sich nicht an Spekulationen mit Nahrungsmitteln zu beteiligen. Die jüngste Studie der Hilfsorganisation Oxfam Deutschland erhärtet den Verdacht, dass auch die öffentlich-rechtliche LBBW in zunehmendem Ausmaß das Geschäft mit Agrarrohstoffen betreibt.
„Wer mit Lebensmitteln spekuliert, macht sich mitverantwortlich für den Hunger auf der Welt“, so Walker. „Die LBBW-Führung muss schnellstens Stellung nehmen zu den Vorwürfen. Ich fordere die LBBW dazu auf, alle Fonds-Aktivitäten, die von der Spekulation mit Nahrungsmitteln betroffen sind, einzustellen.“
Laut Oxfam hat die LBBW-Tochter LBBW Asset Management mehrere Fonds aufgelegt, die insgesamt rund 196 Millionen Euro in Agrarrohstoffe mit Nahrungsmittelanteil investiert haben. Seit 2008 wurde dieses Geschäftsfeld massiv ausgebaut und aktiv beworben.
Insgesamt investieren deutsche Finanzinstitute laut Oxfam über 11 Milliarden EUR in an Nahrungsmittelpreise gekoppeltes Anlagevermögen. Durch diese Spekulation mit Agrarrohstoffen an den internationalen Warenterminbörsen sind die Nahrungsmittelpreise in den letzten Jahren mehrmals regelrecht explodiert.
Menschen im ärmeren Teil der Welt seien davon besonders betroffen. Sie müssten manchmal 80 Prozent und mehr ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben, erklärt Walker abschließend.
»Oxfam Spekulationsstudie - Mit Essen spielt man nicht
Freitag, 11. Mai 2012Dienstag, 15-05-12 19:29
Die Lebensmittel-Hauptspekulanten sind doch die Gruenen mit ihrem Oekoterror und der Energiegewinnung aus Biomasse. Keine Energiegewinnung aus Lebenmitteln.
Setzen 6 liebe Thekla kann man da nur sagen, glatt am Thema vorbei.
Montag, 14-05-12 10:02
Es sollten Spekulationen sowie Agrarflächen zur Energiegewinnung (biotreibstoff und biogas) unterlassen. Beides trägt zur Verknappung und somit zur Verteuerung der Grundnahrungsmittel bei. Energie solte daher mit Wasser.- Wind,- und Sonnenkraft erzeugt werden.
Samstag, 12-05-12 22:41
Ich fordere die Grünen zur Stellungnahme auf, warum die Grünen immernoch der Meinung sind dass Nahrungsmittel in den Tank gehören?
Durch eurer Ideologie müssen die Ärmsten der Armen hungern.
Mit Essen fährt man nicht
Freitag, 11-05-12 15:57
Es kann natürlich auch einfach dran liegen, dass das Aufsichtspersonal versagt. Wie kann ein "Superminister", der für zwei der wichtigsten Ministerien des Landes verantwortlich ist, auch noch verantwortlich Aufsicht über Unternehmen wie EnBW und LBBW führen? Ist er etwa mit seinen Ministerien nicht ausgelastet?
Freitag, 11-05-12 15:55
Da werden wieder Argumente der Besserwisser wie Oxfam ungeprüft nachgeplappert. Die Zwischenfinanzierung von Lebensmitteln über Warenterminbörsen war und ist schon immer ein notwendiges Mittel für die Landwirtschaft, um das wirtschaftliche Überleben der Erzeuger zu sichern. Jetzt die LBBW zu zwingen, hier auszusteigen, ist der völlig falsche Weg.
Die LBBW (die wie alle staatlichen Banken ihre Geschäfte schlechter macht als die privaten Banken - aber wer erwartet denn schon etwas von Banken, die von abgehalfterten Politikern aller Farben geführt werden) aufzufordern, sorgfältiger zu arbeiten. Ja, das wäre etwas womit ich mich einverstanden erklären könnte.
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