

Vergangenen Freitag trafen sich die Grünen Landesvorstände aus Baden-Württemberg und Bayern in München, um ihre Zusammenarbeit weiter zu intensivieren. Neben der erfreulichen Mitgliederentwicklung ging es u.a. um die Erfolge der grün-roten Landesregierung im Ländle und den bevorstehenden Landtagswahlkampf im kommenden Jahr in Bayern.
Im Fokus standen zunächst die jeweiligen politischen Situationen der beiden Länder, aber auch die Entwicklung in Europa war Thema, gerade im Hinblick auf die bevorstehenden Entscheidungen zum ESM und zum Fiskalpaket. Was wir nach über sechs Jahrzehnten geschafft haben - eine Regierungsbeteiligung jenseits der CDU - streben auch die Bayern für 2013 an. Um diese Ziel zu erreichen wurde natürlich auch der eine oder andere Tipp ausgetauscht.
Besonders schön war es für beide Seiten, sich über die Erfolge der grün-geführten Landesregierung in Baden-Württemberg zu unterhalten. Vieles was die Grünen in beiden Ländern lange gefordert haben, wird im Südwesten nun Wirklichkeit.
Sichtlich angetan waren wir vom "Mein Bayern"-Prozess des Landesverbands, der zurecht auch über die Landesgrenzen hinaus Beachtung findet. Für das kommende Jahr planen wir mit einer "Denkfabrik" ein ähnliches Format.
Gerade für die bayrischen Landtagswahlen 2013 wurde ein weitere Austausch verabredet und besonders in den Grenzregionen zu den bayerischen Bezirken Schwaben, Mittel- und Unterfranken wollen wir auch die Grünen im Freistaat unterstützen.
Der gemütliche Ausklang des Treffens wurde dann in den sommerlichen Biergarten verlegt. Wir freuen uns auf die weiterhin gute Zusammenarbeit der Grünen Südschiene.
Mittwoch, 30. Mai 2012Montag, 04-06-12 11:31
Eine kleine Korrektur zu meinem letzten Beitrag: selbstverständlich war es in BW die CDU und nicht die CSU.
Sonntag, 03-06-12 22:29
Dass die beiden Bundesländer Bayern und Badeb Würtemberg so erfolgreich sind, dürfte auch an der politischen Führung liegen, welche in vielen Jahrzehnte überwiegend in den Händen der CSU in Bayern glücklicherweise noch liegt und in BW bis vor kurzem noch lag.
Zu erwähnen sei auch, dass die Prokopfverschuldung in dieser Ländern weitaus geringer ist, als in NRW, welches bekannterweise viel zu lange von Rot/Grün regiert wurde und wird.
Wenn ich mir vorstelle, dass die oben, beim Biere abgelichteten Personen die weitere
Entwicklung der beiden Länder beeinflussen wollen, überkommt mich das Grausen.
Man war sichtlich angetan vom "Mein Bayern Prozess" und will gar in BW ähnliches mit einer "Denkfabrik" fabrizieren. Soll man diese Zeilen etwa so verstehen, dass die o.e, Personen die beiden Bundesländer als ihr Eigentum betrachten, oder hat hier der Gerstensaft seine Wirkung zu stark entfaltet.
Mittwoch, 30-05-12 20:51
Ja genau..Gott behüte Bayern vor den Grünen, denn ich als Baden Württemberger möchte demnächst in Bayern um politisches Asyl bitten..
Thekla Walker und Chris Kühn sind unsere Landesvorsitzenden. Harald Dolderer ist der Landesschatzmeister. »mehr
Zwei große deutsche Zeitungen liefern unterschiedliche Interpretationen eigentlich eindeutiger Zahlen. Deutlicher kann man es kaum machen, dass die Hoheit über die Statistik nicht in den Zahlen selbst liegt – sondern in ihrer Interpretation. Was ist passiert? Die Süddeutsche Zeitung titelt: Staat muss immer öfter Löhne aufstocken und erklärt: Nach den BA-Angaben gab es 2012 im Jahresdurchschnitt [...]
Der 17-köpfige Parteirat ist der erweiterte Landesvorstand der baden-württembergischen Grünen. »mehr