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Grafik: BürgerInnen-Konferenz zu 1 Jahr Grün-Rot

Ein Jahr Grün-Rot: BürgerInnen-Konferenz mit Kretschmann und Schmid

Am 09. Mai jährt sich die Unterzeichnung des Koalitionsvertrags zwischen Grünen und SPD zum ersten Mal. Ein Grund für beide Regierungsparteien, diesen historischen Politikwechsel in Baden-Württemberg nach 58 Jahren CDU-Regierungen im Lande zu feiern und zu versinnbildlichen: Grüne und SPD laden die Bürgerinnen und Bürger des Landes zum direkten Gespräch mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann und seinem Stellvertreter Nils Schmid ein. Mit dieser außergewöhnlichen BürgerInnen-Konferenz soll deutlich gemacht werden, dass nun ein neuer Stil der Politik Einzug gehalten hat.

„Grün-Rot ist vor einem Jahr angetreten, Politik anders zu gestalten: Nicht nur bei Wahlen wollen wir die Meinungen der Bürgerinnen und Bürger erfahren. Bei Reformvorhaben und Veränderungen im Lande wollen wir die Menschen hören und mitnehmen. In einer Demokratie bedarf es heutzutage einer ständigen Rückkopplung der Politik an die Meinung der Bürgerinnen und Bürger“, hoben die beiden Grünen Landesvorsitzenden Thekla Walker und Chris Kühn hervor.

90 Bürgerinnen und Bürgern soll hierbei die Gelegenheit gegeben werden, Meinungen und Kritik zu äußern und den direkten Austausch mit der Regierungsspitze zu suchen. „Wir wollen damit klar machen, dass wir für einen offenen Politikstil stehen, der nicht nur auf dem Papier existiert. Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, diese Gelegenheit zu nutzen! Politik wird bei Grünen und SPD aktiv mit den Menschen gestaltet. Wir wollen klar machen: Wir machen Schluss mit der Politik in Hinterzimmern!“ betonten der SPD-Landesvorsitzende Nils Schmid und Generalsekretärin Katja Mast.

„Wir rufen die Bürgerinnen und Bürger Baden-Württembergs zur Teilnahme auf! Nutzen Sie diese Gelegenheit, mit den Spitzen der Regierung in Dialog zu treten! Ihre Meinung und Ihre Kritik ist für uns Ansporn, unsere erfolgreich eingeleitete Politikwende im Land mit Ihnen gemeinsam auszugestalten“, so die vier abschließend.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger erhalten die Möglichkeit zur Teilnahme am Dialog über ein Bewerbungsverfahren. Informationen und ein Anmelde- bzw. Bewerbungsformular findet sich gebündelt auf der von den beiden Regierungsparteien extra eingerichteten Internet-Seite www.bw-dialog.de.

Montag, 16. April 2012

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Die Konferenz ist eroeffn

Dienstag, 01-05-12 02:26

Hoert sich an wie eine Lehrer Schueler Konferenz. Bestimmt wird da auch ein Klassensprecher gewaehlt. Herr Grube von der Deutschen Bahn AG wuerde sich da bestimmt eignen. Ich gehe inzwischen die Piraten waehlen.

 

Alb

Donnerstag, 26-04-12 01:39

@:pelayo: Diese Erfahrung mache ich auch immer wieder. Die meisten Leute haben anscheinend kaum eine Vorstellung, was da tatsächlich kommt. Man kennt vielleicht die Windräder in Schleswig Holstein, mit einer Nabenhöhe von 50 bis 70 Meter. In BW werden es Nabenhöhen von 140 bis 180 Meter sein. Dazu kommt noch die Länge der Rotorblätter hinzu, die so 80 bis 100 Meter lang sind. Also ergeben sich Höhen von bis zu 280 Meter. Zum Vergleich der Kölner Dom, rund 157 Meter. Da es nach dem neuen Landesplanungsgesetz keine Ausschlussgebiete, sondern nur noch Vorranggebiete geben darf, können praktisch überall Windräder aufgestellt werden. Jedes Kaff muss Vorranggebiete für Windräder ausweisen. So wird es in Zukunft dazu kommen, dass egal wohin man blickt und steht (außer in einer Höhle) man immer hohe Windräder sieht, als Zeugnis einer unglaublichen Natur- und Landschaftszerstörung, sowie einer, zumindest in Süddeutschland, ineffektiven Energiegewinnung. Als bestes Beispiel dient der ´leistungsfähigste Windpark Baden Württembergs ´bei Simmersfeld (unter schwarz/gelb erbaut). Und das schon seit 2007. Selbst der Bürgermeister von Simmersfeld gab in der Südwestpresse an, ….´dass die Erwartungen bei Weitem nicht erfüllt wurden…` . In Gesprächen mit Freunden, Bekannten und Kollegen, konnte ich vormalige Windradbefürworter, ´umdrehen´ zu Windradgegnern. Zeigte die andere Seite der `Medaille´ zur Windenergie auf. Die machten sich dann auch noch selber kundig und mussten zugeben, dass sie nachträglich fast schon geschockt waren, als sie sich informierten….´hätten das nie gedacht, etc.…´.
Noch 2010 war ich gegenüber der Windenergie zumindest neutral eingestellt. Ab Frühjahr 2011 habe ich mich dann mit beiden ´Seiten der Medaille´ zur Windenergie beschäftigt. Und je mehr ich mich damit beschäftigte, umso ablehnender wurde meine Haltung zur Windenergie, Ablehnung gegen die Zerstörung der Natur, Landschaft und somit auch der Missachtung des Artenschutzes.

 

pelayo

Montag, 23-04-12 09:37

@Alb: Viele Gespräche mit "Bürgern" lassen mich für unsere heimatliche Natur und Landschaft Schlimmes befürchten. Die große Mehrheit macht sich keine Vorstellung, welch flächenhafte Landschaftszerstörung auf unser Mittelgebirge und die Hohenloher Ebene zukommt. Vielen ist es egal, da sie längst das Gefühl für eine intakte Naturlandschaft verloren haben.
Und die Forst BW wartet geradezu auf den großen Reibach. Pro Windrad müssen zwar ca.1/2 ha Wald dauerhaft geopfert werden, ein weiteres Viertel Hektar Waldfläche wird "temporär" während der Bauphase enfernt. Aber was macht das schon, wenn dafür pro Windrad rd. 100.000 € (Einhunderttausend Euro) PRO JAHR! Pachteinnahmen winken.
Beim Verkauf derselben Fläche würden gerade mal, wenn´s hoch kommt, 30.000 € erzielt.
Die Holzproduktion würde nur einen ganz geringen Teil dieses Betrages erbringen. Kein Wunder, wenn die hohe Försterei €-Zeichen in den Augen hat. Von Seiten des Forstes wird die Opferung des Waldes ganz offensiv vorangetrieben werden, machen wir uns da keine Hoffnung. Bleiben nur noch die echten Grünen (Naturschützer) übrig, die da etwas bremsen können.
Der Zug ist abgefahren und rast, wie so viele andere Züge in "diesem unserem" Lande, in Richtung Abgrund oder Wand. Und weit und breit ist kein Bremser, der den allumfassenden Wahnsinn ("Energiewende", "Eurorettung", "Klimarettung", "Gender-Mainstreaming", "Ethnomorphose" u.a.) stoppt.

 

Karin

Montag, 23-04-12 08:25

Auf solche Konferenzen können wir verzichten, da wir sowieso nur verarscht werden. Und ich sprech heir ein Thema an, das schon bald niemand mehr hören kann. Heißt es jetzt eigentlich Bürgerbeteiligung oder Bürgerverarsche? Ein halbes Jahr nach der Volksabstimmung zu Stuttgart 21 gibt es Fakten, die ein Beweis dafür sind, dass ich recht habe. Inzwischen muss man mit 300 Millionen Zusatzkosten allein für S21 rechnen, es gibt nach neuesten Erkenntnissen mindestens zwei Jahre Bauverzägerung, bedingt aber nicht durch die Proteste um den Tiefbahnhof, die gerne als Ausrede benutzt werden. Die Neubaustrecke soll erst Ende 2021 fertig werden (und damit selbstverständlich auch der Tiefbahnhof). Und Finanzierungsprobleme jetzt auch bei der Neubaustrecke und weniger Güterzüge (was ja klar war). Häuptling Grube haben eine gespaltene Zunge. Meinetwegen dürfte er lügen, dass sich die Schienen biegen, aber es ist ein Affront gegen die Bürger und eine Verhöhnung (wenn da noch die Bürgerbeteiligung gelobt wird), dass die SPD und jetzt auch die Grünen das unterstützen.

 

Alb

Samstag, 21-04-12 01:07

Energiewende: Waldrodung für Windkrafträder !!

http://www.youtube.com/watch?v=okDolHHfrn0

 
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